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Ermittlung wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern – Nachtrag

#Köln (ots)

Bislang elf Einsätze in sieben Ländern zur Gefahrenabwehr

Die Polizei Köln gibt bekannt:

Bereits elfmal hat die Polizei Köln bei den mit Hochdruck betriebenen Chatauswertungen andauernde Gefahren für Kinder und Jugendliche außerhalb Nordrhein Westfalens erkannt und in Absprache mit den zuständigen Landeskriminalämtern die örtlich zuständigen Polizeibehörden informiert.

Letztmals geschah dies am Dienstagabend (19. November), nachdem Kölner Ermittler einen in Sachsen-Anhalt lebenden Mann (38) identifiziert hatten, der ein Mädchen aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld sexuell missbraucht haben soll.

„Aufgrund erster Auswertungen von Chats, Videos und Fotos war Eile geboten, um die andauernde Gefahr für das Mädchen abzuwehren“, betont Einsatzleiter Michael Esser, der um 19 Uhr einen sofortigen Transport der Beweismittel nach Magdeburg anordnete. Der Transport mit einem Polizeihubschrauber musste wegen einsetzenden Schlechtwetters abgebrochen werden, so dass Polizisten die Festplatte mit den Beweismitteln kurzerhand nach Magdeburg fuhren, wo ein Kriminalbeamter sie um 1.28 Uhr in Empfang nahm.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft in Magdeburg teilt die Polizei Köln ergänzend mit:

Aufgrund erster Ermittlungen der Polizei Magdeburg in der Nacht, beantragte die Staatsanwaltschaft Magdeburg beim Amtsgericht Halberstadt einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Beschuldigten, den Polizisten am 20. November vollstreckten. Nach der Sicherstellung möglicher Beweismittel nahmen sie den Beschuldigten fest.

Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Quedlinburg hat heute (21. November) einen Haftbefehl gegen den 38-Jährigen erlassen.

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