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Erneute Betrugsversuche

#Cottbus und Spree-Neiße:       Am frühen Mittwochnachmittag versuchten Unbekannte mit der inzwischen hinlänglich bekannten Methode des „Enkeltricks“, Senioren in Cottbus, Spremberg, Kolkwitz und Forst um ihre Ersparnisse zu bringen. Im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr wurden bei der Polizei insgesamt sieben Anzeigen erstattet, bei denen sowohl eine Frau wie auch ein Mann in akzentfreiem Deutsch mit Legenden aufwarteten, um die Angerufenen zu beeindrucken. Die Senioren reagierten souverän und verständigten Angehörige, Vertrauenspersonen oder direkt die Polizei. In einem Fall reagierten Angestellte eines Kreditinstitutes, die einer Seniorin zunächst rieten, ihre wirklichen Angehörigen anzurufen, so dass sich der Betrugsversuch schnell klärte.

Deshalb in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:

Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.). Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung  steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.

So können Sie sich schützen:  Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.

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