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Erneute vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Rund 1.350 Eichen werden besprüht
Ab dem 18. Mai lässt der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg die alljährliche, biologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an rund 1.350 Eichen in Magdeburg von einer Spezialfirma durchführen. Betroffen sind Eichen im gesamten Stadtgebiet. Ziel ist es, das Vorkommen des Schädlings und somit die davon ausgehende Gefahr im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten weitestgehend einzudämmen.
Neben einzelnen Friedhöfen wie dem West-, Ost- und Südfriedhof sowie dem Buckauer und Brückfelder Friedhof konzentrieren sich die Maßnahmen auf die nördlichen Stadtteile mit den Schwerpunkten Herrenkrugpark, Wiesenpark, Werder, Rothensee, Alte Neustadt, Altstadt, Cracau, Pechau und Randau-Calenberge. Außerdem befinden sich einige betroffene Eichen in Stadtfeld-Ost und Ottersleben.
„Ein vollständiger Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner ist zwar auch mit einer weiträumigen biologischen und manuellen Bekämpfung nicht gewährleistet, jedoch kann die von den Raupen ausgehende Gefahr durch die biologische Bekämpfung verringert werden“, so Simone Andruscheck, Betriebsleiterin des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg.
Erstmals ist Ende Mai 2012 eine biologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt worden. Im Rahmen dieser Bekämpfungsmaßnahme wurden die betroffenen Eichen im Stadtgebiet mit einem Bakterienextrakt besprüht, welches von den Raupen über die Blätter aufgenommen wurde. Nach der Aufnahme stellen die Raupen ihre Nahrungsaufnahme ein und verenden wenig später.
Nachdem in den letzten Jahren zunächst ein stetiger Rückgang des Befalls zu verzeichnen war und sich danach auf ein stetes Niveau eingepegelt hatte, wurde im vergangenen Jahr jedoch ein signifikanter Anstieg von vorgefundenen Nestern festgestellt. Aus diesem Grund werden im Vergleich zum vergangenen Jahr ca. 350 Eichen zusätzlich biologisch behandelt. Wie in den Vorjahren erfolgt im Anschluss an die biologische Bekämpfung eine Nachkontrolle in den städtischen Grün- und Parkanlagen. Festgestellte Nester werden dann im Sommer dieses Jahres durch ein manuelles Absaugverfahren entfernt. Dieses Verfahren kam in Magdeburg erstmals im Sommer 2011 zum Einsatz.
Trotz der aktiven Bekämpfung gilt es grundsätzlich, die betroffenen Areale in den Park- und Grünanlagen zu meiden. Diese sind in der Ottostadt durch Absperrungen gekennzeichnet. Darüber hinaus sollten die Raupen und Gespinste unter keinen Umständen berührt werden.
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