Erpressermails erhalten

Märkisch Linden – Ein 70-jähriger Ostprignitz-Ruppiner erhielt am 17.07. eine Mail von einem unbekannten Absender. Der Täter erklärte, dass er sensible Daten auf dem Computer des Mannes abgefangen hätte. Er drohte, diese zu veröffentlichen und forderte eine Zahlung von 500 US Dollar in Bitcoins (Kryptowährung).

#Wittenberge – Im Polizeirevier erschien gestern Abend gegen 20.30 Uhr ein 59-jähriger Deutscher und erstattete Anzeige. Von einem bislang unbekannten Täter hatte er zuvor eine Mail erhalten. Der Unbekannte forderte eine Zahlung von 500 US Dollar in Bitcoins und erklärte, dass er bei Nichtzahlung den Computer des 59-Jährigen sperren und persönliche Daten veröffentlichen würde.

Oftmals werden diese „Erpressermails“ automatisch generiert und haben keinen echten Absender. Auf keinen Fall sollten Sie auf diese Mails antworten. Die Täter erklären, dass sie sensible Daten oder persönliche Videoaufnahmen erlangt hätten und diese nun veröffentlichen würden. Dadurch verleihen die Absender ihrer Geldforderung Nachdruck, um ihre Opfer zu einer Zahlung zu bewegen. Nicht selten sind in diesen Mails Weblinks angefügt. Auch diese sollten unter keinen Umständen geöffnet werden. So installiert sich womöglich eine Schadsoftware auf dem persönlichen technischen Gerät, mit der die Täter sich Zugriff auf Ihren Computer verschaffen oder im schlimmsten Fall Ihre Bankdaten erlangen könnten.

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