Erste Ortskräfte aus Afghanistan erreichen nächste Woche Wiesbaden

Zwei Ortskräfte aus Afghanistan und deren Familien wurden der Landeshauptstadt Wiesbaden zugewiesen.
Integrationsdezernent Christoph Manjura befürwortet die Aufnahme von in Afghanistan bedrohten Personen und betont, dass die zuständigen Fachbereiche, wie der Sozialdienst Asyl, das Unterbringungs- & Maßnahmenmanagement sowie die Ausländerbehörde Vorbereitungen für weitere Zuweisungen getroffen haben. Ein geregeltes Zuweisungsverfahren sei aber die Grundvoraussetzung für eine reibungslosen Ablauf zur Einleitung erster Integrationsmaßnahmen.
„Neben der Tatsache, dass es unsere humanitäre Pflicht ist, Menschen in Not zu unterstützen und Schutz zu bieten“, möchte Manjura aber auch darauf aufmerksam machen, „dass wir uns insbesondere auch um die Menschen in Wiesbaden kümmern müssen, die voller Sorge um eigene Angehörige in Afghanistan sind, deren Chancen das Land zu verlassen schwinden“. Zusammen mit dem zuständigen Amt für Integration und Zuwanderung hat Manjura daher Kontakt zur afghanischen Gemeinde aufgenommen.
Unabhängig davon sind aber auch rechtliche Regelungen zu treffen. Viele bereits in Wiesbaden lebende Afghaninnen und Afghanen haben noch keinen gesicherten Aufenthaltstitel, was dazu führt, dass die Integrationsbemühungen reguliert sind. „Wir hoffen, dass den hier lebenden Menschen daher auch rechtlich eine Perspektive geboten wird“, sagt Manjura.
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