Erstes Licht am Chanukka-Leuchter entzündet

Zum Auftakt des jüdischen Lichterfestes haben Oberbürgermeister Mike Schubert und der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Ariel Kirzon, heute vor dem Potsdamer Rathaus das erste Licht am Chanukka-Leuchter entzündet. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Evgeni Kutikov, haben Schubert und Kirzon damit ein Zeichen für das aktive jüdische Leben in der Landeshauptstadt gesetzt. Ebenfalls anwesend war die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle.

„Ich freue mich sehr, dass der Leuchter auch in diesem Jahr wieder unmittelbar vor dem Rathaus angezündet wird, dem politischen Herzen von Potsdam. Es ist für mich auch ein Indiz dafür, dass das jüdische Leben in unserer Stadt auf vielfältige Weise präsent ist. Acht Tage lang wird der Chanukkaleuchter nun als sichtbares Zeichen unserer Verbundenheit mit unseren jüdischen Mitbürgern vor unserem Rathaus stehen und in der Dunkelheit leuchten“, so Mike Schubert.

Der Oberbürgermeister hob hervor, dass viele liebgewonnene Traditionen in diesem Jahr anders als gewohnt ausfallen müssen. „Das heutige Anzünden des ersten Lichtes in nur kleiner Runde zeigt bereits, dass die Bräuche in diesem Jahr teilweise nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind. Ich wünsche Ihnen, liebe jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger dennoch ein fröhliches Chanukka-Fest!“

Chanukka wird jährlich gefeiert zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem. Es wird auch Lichterfest genannt, da während des gesamten Fests Lichter auf einem achtflammigen Leuchter angezündet werden. Entsprechend der Tradition geschieht dies nach Sonnenuntergang. Das Chanukka-Fest wird in diesem Jahr vom 10. bis zum 18. Dezember begangen.

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