Erstmals Mutation im Havelland festgestellt

Corona-Inzidenz unter 100 – Erstmals Mutation im Havelland festgestellt

Mit Stand vom Freitag, den 5. Februar 2021, sind im Landkreis Havelland seit Beginn der Corona-Pandemie 3695 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das sind 122 mehr als am Freitag der Vorwoche. Insgesamt gelten 3219 Personen inzwischen als genesen (Vorwoche: 3010), 113 Havelländer sind mit Covid-19 verstorben (Vorwoche: 98). Damit sind aktuell 363 Havelländer mit dem Coronavirus infiziert (Vorwoche: 465). Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz (Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage) liegt bei 80,4 (Vorwoche: 137,4). Am 4. Februar 2021 unterschritt die Inzidenz dabei erstmals seit dem 20. November 2020 wieder den Wert 100.

Allerdings ist in der zurückliegenden Woche erstmals auch bei zwei Personen aus dem Havelland die Corona-Mutation B.1.1.7 festgestellt worden. Beide haben sich den Ermittlungen des Gesundheitsamtes zufolge vermutlich außerhalb des Landkreises in der jeweiligen Arbeitsstelle infiziert. In beiden Fällen gab es nur wenige Kontaktpersonen, die sich nun wie auch die Betroffenen selbst in Quarantäne befinden. Insgesamt wurden im Havelland in der vergangenen Woche rund 470 Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt, mehr als 800 Quarantänepersonen werden derzeit täglich telefonisch betreut.

Von den Corona-Neuinfektionen waren zuletzt auch verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen betroffen, darunter Kitas in Milow (Kita Zwergenburg), Stölln (Kita Otto Lilienthal), Rathenow (Kita Neue Schleuse), Lietzow (Kita Lietzower Luchwichtel) und Ketzin/Havel (Kita Havelfrüchtchen). Weitere Corona-Fälle gab es in Schulen in Rathenow (Jahn-Gymnasium) und Friesack (Oberstufenzentrum).

Weitere Informationen zum Coronavirus hat der Landkreis Havelland auf seiner Internetseite unter www.havelland.de/coronavirus zusammengestellt.

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