Erstmals umfassende Studie zur beruflichen Bildung im Land ­– Herausforderungen und Perspektiven für OSZ

Die „Studie zur Situation der öffentlichen beruflichen Schulen und der Rahmenbedingungen für ihre künftige Entwicklung im Land Brandenburg“ gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die Situation der Oberstufenzentren (OSZ) im Land Brandenburg. Die in der Studie benannten Herausforderungen und Perspektiven werden seit Freitag – auf Einladung des Bildungsministeriums – mit den Akteuren der beruflichen Bildung breit diskutiert. Den Auftakt bildet am Nachmittag die erste Dialogveranstaltung im OSZ Uckermark in Templin.

 

Die Studie analysiert die aktuelle Situation der öffentlichen beruflichen Schulen im Land Brandenburg, identifiziert Herausforderungen und stellt Handlungserfordernisse für den schulischen Teil der dualen Ausbildung dar. Die Ergebnisse zeigen, dass die Oberstufenzentren (OSZ) bislang gute Arbeit geleistet haben. Die einzelnen Schulstandorte haben zudem eine wichtige Ankerfunktion in ihren Regionen. Herausforderungen wie der demografische Wandel, die Digitalisierung der Arbeitswelt, wirtschaftliche Entwicklung der Regionen und Wanderungsbewegungen werden beschrieben und Szenarien zur Bewältigung vorgeschlagen.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Das Bildungsministerium hat bereits erste Handlungsfelder abgeleitet, die auf eine Stärkung der Attraktivität der beruflichen Bildung und der regionalen Bildungsräume abzielen. Das Ziel ist, die Standorte der OSZ und die Beschulung in der Fläche zu sichern, die Attraktivität und Sichtbarkeit der beruflichen Bildung zu verbessern sowie geeignete Antworten auf die Herausforderung der Digitalisierung zu finden. Ich freue mich auf den Dialog mit den Akteuren vor Ort, denn in der beruflichen Bildung muss sich auch weiterhin die Vielfalt der Berufe und der Regionen Brandenburgs spiegeln. Die Stärkung der beruflichen Bildung und die Weiterentwicklung der Oberstufenzentren sind eine Gemeinschaftsaufgabe aller an beruflicher Bildung Beteiligten.“

Die Studie wurde von Dr. Peter Wordelmann und Prof. Dr. Andreas Diettrich (Universität Rostock) im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) erstellt. Die Ergebnisse der Studie werden in vier regionalen Veranstaltungen mit den Akteuren vor Ort diskutiert und konkrete bildungspolitische Ziele erarbeitet.

Weitere Informationen:

OSZ-Studie Kurzfassung

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