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Europaminister Ludwig ehrt Brandenburgerinnen, Brandenburger und polnische Bürger mit Europaurkunde

Potsdam – Europaminister Ludwig hat heute in Cottbus Brandenburgerinnen, Brandenburger und polnische Bürger für ihr europäisches Engagement ausgezeichnet.

Bei der Verleihung der traditionellen Europaurkunden sagte er: „Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit machen sie Europa in Brandenburg und Polen sichtbar. Für die Menschen in der Region schaffen sie ein gutes Gefühl dafür, was mit Europa alles möglich ist. Damit widerlegen sie die antieuropäischen Vorbehalte im alltäglichen Erleben. Europa ist nicht Brüssel, sondern das Miteinander. Deshalb wünsche ich mir, dass diese Haltung auch bei den Europawahlen in diesem Jahr ein deutliches Votum erhält.“

 

 

Liste der Preisträgerinnen und Preisträger mit Begründung

·       Kriminaldirektor Frank Adelsberger:

Kriminaldirektor im Landeskriminalamt und Leiter der Abteilung 200,
engagiert sich seit Jahren mit viel persönlichem Einsatz für eine wirksame, von einem konstruktiven, respektvollen und stets lösungsorientierten Austausch geprägte Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei.

·       Dr. Rafał Franciszek Dutkiewicz:

Ehemaliger Stadtpräsident von Wrocław (Breslau/Polen); als Stadtpräsident von Wrocław (Breslau/Polen) von 2002 bis 2018, hat sich Herr Dr. Dutkiewicz in besonderer Weise um das europäische Profil der Stadt und um die deutsch-polnischen Beziehungen verdient gemacht.

Er hat großen Anteil daran, dass sich Breslau zu einer attraktiven Metropole in der Mitte Europas entwickelt hat.

·       Erwin Hannusch:

Herr Hannusch unterstützt seit seinem Eintritt ins Rentenalter mit großem ehrenamtlichem Engagement die Handwerkskammer Cottbus beim Aufbau von Kammerpartnerschaften und Wirtschaftskooperationen mit polnischen Partnern. Während seiner Berufstätigkeit als Lehrer und stellvertretender Direktor der Sorbischen Erweiterten Oberschule in Cottbus, hatte er deutsch-polnische Jugendbegegnungen und Partnerschaften initiiert.

·       Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast:

Die Direktorin des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP) an der Europa-Universität Viadrina (EUV) engagiert sich ehrenamtlich für die Zusammenarbeit mit Polen, als Vorsitzende des Kuratoriums des Förderkreises der Europa-Universität Viadrina, im Lions Club Viadrina und im deutsch-polnischen Bürgerverein „Nasze Miasto – Unsere Stadt“, der u.a. die Etablierung einer bilingualen deutsch-polnischen Schule in Frankfurt (Oder) und/oder Słubice zum Ziel hat.

·       Pierre Kabisch:

Der Lehrer und Fachbereichsleiter für Politische Bildung am Ernst-Haeckel-Gymnasium entwickelt innovative Formate der Europabildung, wie z.B. ein „Speed-Dating“ mit EP-Kandidaten, und erreicht dadurch, dass das Interesse junger Menschen an europäischer Politik geweckt wird.

·       Manuela Neubüser:

Die Hebamme organisiert seit fast dreißig Jahren auf privater Basis jährlich mehrere Hilfstransporte nach Zsobok in Rumänien für das dortige Kinderheim „Bethesda“. Mit Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde Premnitz sammelt sie Spenden und Hilfsgüter im Havelland.

·       Rudolf Schlothauer:

Herr Schlothauer ist Initiator zahlreicher deutsch-polnischer Projekte, bei denen Schulklassen auf deutscher oder polnischer Seite gemeinsam lernen oder die Freizeit miteinander verbringen. Zu Schulen im polnischen Cedynia, Mieszkowice und Bogdaniec wird ein enger Kontakt gepflegt.

·       Susann Schulz:

Frau Schulz initiiert und begleitet kreative Projekte, die in Wildau großen Anklang finden. Einen größeren Bekanntheitsgrad hat bereits die Nachbarschaftsinitiative „Neue Nachbarn Wildau“, die das kulturelle Leben sowie unmittelbare und praktische Nachbarschaftshilfe zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller, religiöser, sozialer oder individueller Herkunft fördert.

·       Horst Wilke:

Herr Wilke hat maßgeblich zum Erfolg bei der Errichtung der grenzüberschreitenden Fährverbindung zwischen den Ortsteilen Güstebieser Loose (Gemeinde Neulewin) und dem benachbarten polnischen Ort Gozdowice beigetragen. Nach zehn Jahren der Planung konnte Schaufelradfähre „Bez Granic“ (übersetzt: grenzenlos) in Betrieb gehen. Auch in anderen Begegnungsprojekten ist Herr Wilke aktiv. Jährlich nimmt er als Zeichen des gegenseitigen Respekts und der Achtung an der Trauerfeier zu Ehren der Gefallenen des 2. Weltkrieges auf dem polnischen Heldenfriedhof in Siekierki teil. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass sich Menschen auf beiden Seiten der Oder näher kommen.

·       Dr. Maciej Zathey:

Der Direktor des Instituts für territoriale Entwicklung der Wojewodschaft Niederschlesien und Hochschullehrer an der Technischen Universität Breslau ist in seinem ehren- und hauptamtlichen Wirken seit vielen Jahren für die nachbarschaftliche und interregionale Zusammenarbeit zwischen der Wojewodschaft Niederschlesien und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg sowie zwischen den Ländern und Wojewodschaften im deutsch-polnischen Verflechtungsraum aktiv. Unter anderem ist er Koordinator bei der Erstellung und beim Kommunizieren des „Gemeinsamen Zukunftskonzepts für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030“ und darüber hinaus in mehreren deutsch-polnischen EU-Projekten, bürgerschaftlichen Initiativen und in Wirtschaftskreisen tätig.

·       Sven Zuber:

Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal in der Stadtverwaltung Forst/Lausitz und Bereitschaftsleiter beim DRK Kreisverband Forst Spree-Neiße e.V., engagiert sich beruflich und ehrenamtlich in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im gesamten Gebiet der Euroregion Spree-Neiße-Bober, insbesondere zwischen der Stadt Forst/Lausitz und der Gemeinde Brody, der Stadt Lubsko und der Stadt Zary.

·       Interessengemeinschaft Frauen und Familie Prenzlau e.V., Sieglinde Knudsen und Marlies Rissmann:

Frau Knudsen ist Geschäftsführerin der IG Frauen und Familie Prenzlau e.V. Frau Rissmann ist ehrenamtliches Vorstandsmitglied bei IG Frauen und Familie Prenzlau e.V. Die IG Frauen und Familie Prenzlau e.V. hat in ihren Zielstellungen die deutsch-polnische Zusammenarbeit als einen Arbeitsschwerpunkt benannt. Besonders liegen dem Verein Projekte der internationalen Jugendarbeit am Herzen, die dem Gedanken der europäischen Integration Rechnung tragen.

·       Iwona Skowrońska und Kristina Neumann:

Frau Skowrońska ist Angestellte bei der Stadtverwaltung in Zielona Góra (Polen) und Frau Neumann ist bei der Stadtverwaltung Cottbus tätig. Dem Wirken der beiden Frauen, in Form von großen Partnerschaftsprojekten als auch durch eine Vielzahl kleiner Begegnungsvorhaben, ist es zu verdanken, dass die Städtepartnerschaft in den Bürgerschaften beider Städte eine hohe Anerkennung und Akzeptanz genießt und inzwischen fest in den Kommunen und der Zivilgesellschaft verankert ist.

·       Kompetenzteam Frankfurt (Oder) – Słubice, Schülerinnen und Schüler:

Das „Kompetenzteam Frankfurt (Oder) Słubice“ ist eine Gruppe junger Menschen aus Frankfurt (Oder), Słubice und Umgebung, die seit 2010 internationale Jugendprojekte initiieren und unterstützen. Die Jugendlichen leben mit großem Engagement den Geist der Europäischen Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Słubice und tragen ihn in die Welt hinaus. Darüber hinaus organisieren sie interkulturelle Projekte, u.a. mit minderjährigen Geflüchteten, meist im Rahmen des EU-Programms Erasmus+.

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