Explosion in Bürrig: Brand unter Kontrolle – Rußpartikel mit Vorsicht behandeln

Berufsfeuerwehr Leverkusen hat den Einsatz beendet
Der Brand im Entsorgungszentrum Bürrig ist unter Kontrolle, die Berufsfeuerwehr Leverkusen hat den Einsatz beendet. Auch der städtische Krisenstab beendet die Arbeit. Es wurden 31 Verletzte, darunter drei Schwerverletzte gerettet. Die Rettungskräfte der Werkfeuerwehr CURRENTA haben eine Person nur noch tot bergen können. Derzeit werden noch drei Personen vermisst. Die Sicherung der Brandstelle obliegt der Werkfeuerwehr. Im gesamten Stadtgebiet wurden von der Feuerwehr Leverkusen und dem LANUV Luftmessungen vorgenommen, die unauffällig blieben. Das heißt, auch für den Stadtteil Bürrig gilt die Entwarnung: Fenster und Türen können wieder geöffnet werden.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat den Rußniederschlag begutachtet. Rußniederschläge wurden aus Bürrig bis zur Grenze von Küppersteg, Opladen, Quettingen und Lützenkirchen gemeldet.
Es handelt sich um cent- bis eurogroße Partikel, die eine ölige Konsistenz haben. Deshalb gilt die Empfehlung: Bitte keinen Ruß mit in die Wohnung tragen, d.h. die Schuhe ausziehen und vor der Haustür lassen. Die CURRENTA wurde von der Stadt benachrichtigt und hat zugesagt, zeitnah die Straßen, Gehwege und Hauseingänge zu reinigen. Partikel auf den Fensterbänken etwa sollten liegen bleiben, bis das LANUV die Inhaltstoffe analysiert hat. Sobald das der Fall ist, wird die Stadt informieren, wie mit diesen Verschmutzungen umzugehen ist. PKW können in der Waschanlage gereinigt werden, weil dort eine Abwasserbehandlung erfolgt.
Das CURRENTA-Bürgertelefon ist heute unter der Telefonnummer 0214-26 05 99 333 noch erreichbar.
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