Fahndungserfolge auf der A17

#Breitenau (ots)

 

Am vergangenem Wochenende verhafteten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel fünf gesuchte Personen auf der A17. Zwei Personen konnten die Geldstrafen nicht bezahlen und hatten ihren Haftantritt in Dresden und Bautzen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte kleine Hundewelpen und Katzen sicher. Die beiden bulgarischen Staatsangehörigen mussten erhebliche Geldstrafen bezahlen.

Bei Fahndungskontrollen wurde am Samstag ein Rumäne verhaftet und kurze Zeit später in die JVA Dresden überstellt. Das Amtsgericht Kitzingen hatte ihn im Jahr 2020 wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.843 EUR verurteilt. Die vierstellige Geldstrafe brachte er nicht auf und verbüßt in der Folge eine 57-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Am Folgetag musste ein Deutscher von der A17 in die JVA nach Bautzen gebracht werden. Dieser wurde wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln verurteilt, am Amtsgericht Leipzig. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 616 Euro konnte er nicht bezahlen und verbüßt in der Folge eine 39-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

In den Nachtstunden des 11. September 2021 kontrollierten die Polizeibeamten einen Mercedes Kleintransporter mit bulgarischer Zulassung am Rastplatz „Am Heidenholz“. Die Insassen waren zunächst fahndungsfrei. Im Kofferraum befanden sich zwei Tiertransportboxen mit sechs kleinen Katzen (Britisch Kurzhaar). Erforderliche europäische Tierausweise konnte der Bulgare nicht vorweisen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurden die Einziehungen der Katzen verfügt und in die Obhut des Tierheims gegeben. Zudem musste der 42-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000,- Euro hinterlegen.

Bei weiteren Fahndungskontrollen am Folgetag musste ein Bulgare im Alter von 39 Jahren drei kleine Vierbeiner (Pudel) bei der Bundespolizei belassen. Die drei Hundewelpen waren im Transporter verstaut und ebenfalls nicht gesichert. Darüber hinaus konnte er die notwendigen Voraussetzungen zur Einfuhr der Welpen nicht erbringen. Die drei Vierbeiner befinden sich jetzt in einem Tierheim. Der Bulgare musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro hinterlegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er weiterreisen.

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