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Familie Grün kehrt zurück in die Brandenburger Straße

Kulturbeigeordnete präsentiert Replik des beliebten Kunstwerks am Original-Standort

Die bekannte Potsdamer Keramikskulptur „Familie Grün“ der Fahrländer Künstlerin Carola Buhlmann ist jetzt als Replik an ihren ursprünglichen Standort in die Brandenburger Straße/ Ecke Lindenstraße zurückgekehrt. Sie wurde heute von Potsdams Kulturbeigeordneter Noosha Aubel erstmals am neuen Standort präsentiert.

„Bisher kannte ich die Familie Grün, über die mir schon viel berichtet wurde, nur von Fotos. Daher freue ich mich, sie nun ,persönlich‘ kennenzulernen und bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Potsdamerinnen und Potsdamern für ihre Spenden. Ich bin mir sicher, dass sich viele Potsdamerinnen und Potsdamer sehr freuen, ,ihre Familie Grün‘ jetzt wieder treffen zu können.“

Die Figurengruppe war im Zuge der Komplettrekonstruktion der Brandenburger Straße (damals Klement-Gottwald-Straße) 1980/81 als Kunst im Stadtraum aufgestellt worden. An diesem zentralen Ort wurde sie schnell zu einem der beliebtesten Kunstwerke im öffentlichen Raum. Die Skulptur musste im Winter 2013 aus konservatorischen Gründen abgebaut und eingelagert werden, um einerseits die Sicherheit des unmittelbaren Umfelds zu gewährleisten und andererseits das Kunstobjekt als Vorlage für notwendige vorbereitende Arbeiten zur Erstellung einer Kopie zu sichern.

Nach der Einlagerung entschied sich die Stadt, zusammen mit Katja Buhlmann, Tochter der  Künstlerin des Originals, und der Künstlerin Kerstin Becker, für die Herstellung einer Kopie. Zur Fertigung wurde die „Rekonstruktion durch freie Nachschöpfung in glasierter Terrakotta“ als geeignetste Methode im Vergleich zum Original gewählt. Bei der Rekonstruktion durch freie Nachschöpfung werden die Figuren in Ton in unmittelbarer Anschauung des Originals nachmodelliert und anschließend glasiert. Diese Art der Rekonstruktion ermöglicht aufgrund der Material- und Werkgerechtigkeit einen möglichst authentischen Stellvertreter des Originals.

Die Kosten für die Fertigung der Kopie belaufen sich auf 52 000 Euro. Davon wurden 2430 Euro über Spenden von Potsdamerinnen und Potsdamern finanziert.

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