FDP-Jugend fordert Umdenken beim Katastrophenschutz

Die Temperaturen steigen in dieser Woche auf bis zu 40 Grad. Folge ist eine
extreme Waldbrandgefahr. Angesichts dessen, fordern die Jungen Liberalen ein
Umdenken in der Landespolitik. Ihr Vorsitzender Matti Karstedt erklärt:
„Unsere Feuerwehrleute dürfen nicht das Gefühl haben, dass der Staat ihren
Einsatz nicht wertschätzt. Wir müssen uns endlich dafür einsetzen, dass das
aktive Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr zu einer Erhöhung der
Rentenbezüge führt, abhängig von Aktivität und Dauer.
Damit unsere Feuerwehren auch im ländlichen Raum einsatzbereit bleiben,
fordern wir eine Stärkung der Berufsfeuerwehren mit integrierten
Rettungsstellen in den Mittelzentren. Damit soll die Bereitschaft von
mindestens einem Löschtrupp innerhalb des Einzugsgebietes zu jeder Zeit
gewährleistet sein. Der Jugendfeuerwehr kommt eine Schlüsselrolle bei der
Bekämpfung des Personalmangels zu. Wir fordern, dass das ehrenamtliche
Engagement der Jugendlichen in den Unterricht integriert und somit gefördert
wird. Wir wollen, dass Jugendliche, die sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr
engagieren, diese Tätigkeit mit vergleichbaren Leistungen in der Schule
verrechnen können (etwa im Sport- oder Chemieunterricht).
Für die Feuerwehrfrauen und -männer sollten zudem keine zusätzlichen Kosten
für Aus- und Weiterbildungen anfallen.“

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