Ferienzeit ist Urlaubszeit: Polizei kontrolliert Reiseverkehr auf der BAB 9

Die Sommerferien haben begonnen, die Urlaubszeit damit auch: Das führt auch zu mehr Reiseverkehr auf den hiesigen Autobahnen. Viele Verkehrsteilnehmer machen sich mit Wohnmobil oder Wohnwagen auf den Weg. Doch dabei gibt es einiges zu beachten – von der richtigen Beladung bis zur Benutzung der Sicherheitsgurte in den fahrenden Wohnstuben. Die Polizeidirektion West hat deshalb am heutigen Freitag an der Raststätte Fläming Ost (BAB 9 zwischen den AS Niemegk und AS Brück in Richtung Berlin) Kontrollen durchgeführt. Bei der Aktion waren mehr als ein Dutzend Kontrollkräfte der Polizei im Einsatz.

 

Der Leiter der Polizeidirektion West, Karsten Schiewe„Urlaub sollte nicht nur stressfrei sein, sondern auch schon so starten! Die Fahrt mit Wohnmobilen und Anhängern unterscheidet sich jedoch erheblich zu der mit dem gewohnten PKW. Denn wann fährt man sonst mit 150 Litern Duschwasser über die Autobahn? Nimmt man die neuen Elektroräder und den Kasten der Lieblingslimo noch mit dazu, kommt auch ein Wohnmobil ganz schnell an seine Beladungsgrenze.“

 

Nach Beendigung der Kontrollmaßnahmen, die von 9:00 bis 14:00 Uhr stattfanden, können wir nunmehr folgende Ergebnisse bekanntgeben: Insgesamt haben die Einsatzkräfte 49 Wohnmobile, zehn Autos mit Wohnanhänger sowie drei Kleintransporter mit Anhänger kontrolliert. In zehn Fällen waren die Fahrzeuge überladen, allerdings meist nur im geringen Maße.

 

Doch nicht nur Wohnmobile und Wohnwagen, die Polizei hatte den gesamten Reiseverkehr im Blick: Durch den eingesetzten Videowagen stellten die Beamten bei vier PKW Ordnungswidrigkeiten wegen Geschwindigkeitsverstößen fest. Eine automatische Geschwindigkeitsmessung, die in der Baustelle in Fahrrichtung Berlin, durchgeführt wurde, registrierte insgesamt 217 Verstöße. Die höchste Überschreitung waren 123 Stundenkilometer bei erlaubten 80.

 

Gleichzeitig gaben Polizisten der Präventionsberatung an der Raststätte Fläming Ost Auskunft zu verschiedenen Themen rund um den Ferienstart und erklärten unter anderem, wie eine Rettungsgasse richtig gebildet wird. Natürlich haben die Beamten auch an die mitreisenden Kinder gedacht, die sich zur weiteren Beschäftigung während der oftmals langen Autofahrt über ein Malbuch und Buntstifte freuen durften.

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