Festnahme nach Volksverhetzung

#Berlin – Ein 33-jähriger Anwohner alarmierte gestern Nachmittag die Polizei in den Ortsteil Wilhelmstadt. Gegen 17.45 Uhr habe er einen augenscheinlich alkoholisierten Mann beobachtet, der lautstark grölend und Musik, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen ist, hörend, die Pichelsdorfer Straße entlanggelaufen sei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte trafen den Verdächtigen in einer Nebenstraße an und durchsuchten ihn. Dabei fanden sie neben verschiedenen Messern und Handschuhen auch diverse Betäubungsmittel samt Utensilien und einen Aufnäher mit teils verbotenen Zeichen. Diese Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Während seiner Überprüfung machte der 36-Jährige kein Geheimnis aus seiner Gesinnung und beleidigte die Polizeikräfte mehrfach. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,51 Promille. Der Pöbler wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam genommen, aus dem er nach Beendigung der Maßnahmen wieder entlassen wurde. Er wird sich wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie der Beleidigung von Vollzugsbeamten verantworten müssen. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

%d Bloggern gefällt das: