Festnahme wegen illegalen Aufenthalts und mehr als 32.000 Schmuggelzigaretten – Beamte*innen des Hauptzollamts Potsdam mit Zollhündin „Emilia“ erfolgreich im Kampf gegen illegalen Zigarettenhandel

#Potsdam (ots)

Bei Kontrollen am 14. und 15. Juli 2021 hat der Zoll in den Landkreisen Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Teltow-Fläming mehr als 32.000 Schmuggelzigaretten sichergestellt und einen Steuerschaden von über 6.100,00 Euro verhindert. Hierbei wurden die Bediensteten des Hauptzollamts Potsdam von Zollhündin „Emilia“ unterstützt, die mit ihrem Spürsinn auch unterirdische Zigarettenverstecke aufgefunden hat. Zu dem konnte eine junger Mann mit vietnamesischer Staatsbürgerschaft ohne gültigen Aufenthaltstitel festgenommen und den zuständigen Behörden übergeben werden.

Zunächst konnten die Zöllner*innen am Vormittag des 14. Juli 2021 in der Nähe eines Supermarktparkplatzes in Premnitz beobachten, wie ein asiatisch aussehender Mann mehrere Plastiktüten an die Insassen eines PKW mit Havelländer Kennzeichen übergeben hat. Aufgrund des szenetypischen Aussehens der Tüten beschlossen die Zollbeamten*innen den PKW und seine Insassen einer Kontrolle zu unterziehen. Hierbei wurden 4.140 Schmuggelzigaretten aufgefunden. Auf die Frage der Beamten*innen wem die Zigaretten gehören würden, gab die Beifahrerin an, diese kurz zuvor bei einem Straßenverkäufer gekauft zu haben. Gegen die 62-jährige Frau wurde ein Strafverfahren wegen Steuerhehlerei eingeleitet und die Zigaretten sichergestellt.

Nur wenige Stunden später in Kyritz kam Zollhündin „Emilia“ zum Einsatz und hat in der Nähe eines zollbekannten Zigarettenumschlagplatzes zwei Erdverstecke mit weiteren 11.000 illegalen Zigaretten aufgespürt. „Da die Verkäufer*innen von Schmuggelzigaretten selten größere Mengen der illegalen Ware bei sich tragen, werden immer wieder derartige Erdbunker als Lager angelegt“, sagt Andreas Graf, Pressesprecher der Hauptzollamts Potsdam.

Auch am 15. Juli 2021 hielt der Erfolg des Spürsinns der Hundedame „Emilia“ weiter an. So konnten die Zöllner*innen in Luckenwalde weitere Verstecke mit 3.400 Schmuggelzigaretten entdecken und ausheben.

Zum Abschluss der beiden erfolgreichen Kontrolltage konnten die Zöllner*innen einen weiteren Aufgriff verzeichnen. Gegen 20:15 Uhr ist ihnen eine asiatisch aussehende Fahrradfahrerin aufgefallen, die in der Vergangenheit bereits als Verkäuferin von Schmuggelzigaretten in Erscheinung getreten ist und so entschlossen sie sich der Frau zu folgen. Die Beamten*innen konnten beobachten, wie sich die Frau mit zwei männlichen Insassen eines Fahrzeugs mit Berliner Kennzeichen unterhalten hat und nach kurzem Gespräch einer der beiden Männer mit einem großen Karton und einem Rucksack in den Hof des hinter ihm liegenden Hauses gegangen ist. Da der Hof als Bunkerstätte für Schmuggelzigaretten bei den Bediensteten des Zolls bereits bekannt war, haben sie sich zur Kontrolle der drei Personen und den Gepäckstücken entschlossen. Hierbei wurde festgestellt, dass sich der jüngere der beiden Männer ohne gültigen Aufenthaltstitel und somit illegal in Deutschland aufhält. Er wurde festgenommen und den zuständigen Behörden übergeben. Die ebenfalls entdeckten 13.800 Schmuggelzigaretten wurden sichergestellt und entsprechende Strafverfahren wegen Steuerhehlerei eingeleitet.

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