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#Feuerwehr rettet #Hund aus verrauchter Wohnung

#Düsseldorf (ots)

Dienstag, 23.07.2019, 13.10 Uhr, Friedrich-Lau-Straße, Düsseldorf-Golzheim

Zu einem ausgedehnten Balkonbrand in der fünften Etage eines Mehrfamilienhauses auf der Friedrich-Lau-Straße wurde die Feuerwehr am frühen Nachmittag gerufen. In dessen Verlauf konnte aus der verrauchten Wohnung ein Rauhhaardackel gerettet werden. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung , brauchte aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden.

„Bitte kommen Sie schnell, hier auf dem Balkon auf der Friedrich-Lau-Str. brennt es!“ meldeten mehrere beunruhigte Passanten, die sich auf der Straße aufhielten und den Brandrauch bemerkten. Der Löschzug der Wache Münsterstraße und ein Rettungswagen der Feuerwache Flughafenstraße wurden von der Leitstelle in Marsch gesetzt! Obwohl die ersten Kräfte nur fünf Minuten später eintrafen und den brennenden Balkon sahen, gestaltete sich die Anfahrt für die Drehleiter und Löschfahrzeuge schwierig, weil unachtsam geparkte PKW und ein Kleintransporter eine schnelle Zufahrt verhinderten. Einsatzkräfte mussten einen schweren Sandsteinpoller auf dem Bürgersteig etwa 100 Meter vor der Einsatzstelle mit roher Gewalt aus dem Boden brechen und entfernen, um der Drehleiter die Zufahrt zu ermöglichen! Der Brand hatte sich zwischenzeitlich schon auf den ganzen Balkon ausgedehnt und es wurde schleunigst ein Angriff über die Drehleiter von außen und ein Löschangriff über die Treppe von innen vorbereitet. Da Nachbarn frühzeitig auf einen Hund und eine ältere Mieterin in der Wohnung hinwiesen hatten, wurde die Eingangstüre zur Wohnung im fünften Obergeschoss gewaltsam geöffnet, um nach den beiden zu suchen. In der leicht verrauchten Wohnung fand der Rettungstrupp den schwarzhaarigen Rauhhaardackel in einer Ecke der Küche und brachte ihn vorsichtig ins Freie. Er hatte instinktiv das richtige gemacht und sich in den Teil der Wohnung mit der besten Luft verkrochen! Eine Nachbarin betreute ihn weiter, bis die Mieterin eintraf, die in der Wohnung nicht vorgefunden worden war. Sie hatte diese kurz verlassen und war überglücklich, ihren Vierbeiner wieder unversehrt in die Arme nehmen zu können. Das Feuer blieb aufgrund des schnellen Löschangriffs auf den Balkon beschränkt. Es brannten eine Polstercouch und weiteres Mobiliar. Das es höchste Zeit war, erkannte der Einsatzleiter später daran, dass von der Fensterscheibe und der Balkontüre die ersten Scheiben der Doppelverglasung durch die starke Wärmebeaufschlagung geplatzt waren. Die leichte Verrauchung in der Wohnung konnte mit einem Hochleistungslüfter schnell behoben werden. Die Wohnung bleibt bewohnbar. Ein Nachbar hatte vom Nebenbalkon aus mit Pulverlöschern Löschmaßnahmen vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingeleitet und sich dabei eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt. Weil die ermittelten Werte unter den kritischen Marken blieben, brauchte der Ersthelfer nicht ins Krankenhaus! Die unmittelbar über der Wohnung liegenden Balkone und Wohnungen wurden noch kontrolliert, waren aber vom Feuer verschont geblieben! Der Schaden wird bei etwa 10.000 Euro liegen. Für die 20 Einsatzkräfte war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet und die Einsatzstelle konnte der Polizei zur weiteren Brandursachenermittlung übergeben werden.

Die Feuerwehr bedankt sich herzlich für die aufmerksamen Mitbürger, die die Einsatztrupps in der schweren Schutzkleidung bei 36 Grad Hitze sofort mit gespendetem Mineralwasser versorgten.

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