Flüchtenden Autofahrer gestoppt

#Berlin – Gestern Nachmittag stoppten Zivilbeamte des Verkehrsdienstes sowie Polizisten des Abschnitts 53 einen Autofahrer in Mitte. Zuvor, gegen 15.45 Uhr, fiel den Zivilbeamten ein VW Phaeton auf, der deutlich zu schnell auf der BAB 103 unterwegs war. Die Polizisten wollten den Autofahrer stoppen, der jedoch Gas gab und flüchtete. Die Verfolgenden und weitere Unterstützungskräfte führte die Fahrt durch Tempelhof-Schöneberg, wo der VW-Fahrer eine Radfahrerin in der Dudenstraße streifte, die glücklicherweise nicht stürzte. Weiter fuhr der Mann über rote Ampeln und durch mit Baken gesperrte Straßen. Schließlich gelang es den Beamten, das Fahrzeug an der Kreuzung Markgrafenstraße Ecke Leipziger Straße zu stoppen. Selbst hier versuchte der Fahrer noch zu flüchten und stieß mit seinem Auto gegen die Einsatzwagen, die dabei beschädigt wurden. Glücklicherweise blieben alle unverletzt. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. In dem VW befanden sich noch drei Frauen, die ebenfalls unverletzt blieben. Der 23-Jährige war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen ihn wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, verbotenem Kraftfahrzeugrennens sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt. Der VW wurde unter anderem wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse sichergestellt.

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