Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte in Prenzlau

Bauminister Guido Beermann hat der Stadt Prenzlau heute Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ausgereicht.  Die Stadt Prenzlau will mit dem Geld überwiegend Straßenbauvorhaben finanzieren.

 

Guido Beermann: „Prenzlau hat in den vergangenen Jahren dank der Städtebauförderung viel erreicht. Als Mittelzentrum und Kreisstadt hat die Stadt eine zentrale Bedeutung für die Uckermark. Die Menschen leben gerne hier und zahlreiche Touristen besuchen die grüne Stadt am Unteruckersee mit ihrem vielschichtigen Angebot an Kultur, Gewerbe und Dienstleistungen. Die Sanierung des Dominikanerklosters, das zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland gehört, zum Kulturzentrum ist ein Gewinn für alle.“

Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung (WNE)

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere“ (ehemals Stadtumbau) werden die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung von demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Stadterneuerung und Stadtentwicklung unterstützt. Mit dem Programm sollen Projekte in Gebieten gefördert werden, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Ziel ist es, das Wachstum und die nachhaltige Erneuerung dieser Gebiete zu lebenswerten Quartieren zu fördern.

Im Programmjahr 2021 werden 250.000 Euro aus dem Teilprogramm Aufwertung unter anderem für die Durchführung zahlreicher Straßenbauvorhaben eingesetzt, wie beispielsweise Freyschmidtstraße, Triftstraße, Steinstraße und Am Durchbruch.

Die bisherigen Fördermittel von Stadtumbau und Wachstum und nachhaltige Erneuerung in Höhe von rund 13,4 Millionen Euro wurden unter anderem für den Abriss von 572 Wohnungen und die Sanierung des Kettenhauses eingesetzt.

Prenzlau hat seit 1991 rund 39 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 42 Millionen Euro für rund 1.500 Wohnungen bewilligt.

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