Fortsetzung Workshopverfahren „Media City Babelsberg“

  1. Öffentlicher Workshop am 25. November 2022 mit Online-Beteiligung

Das Workshopverfahren für die „Media City Babelsberg“ ging am Freitag, den 25. November 2022, mit der zweiten Veranstaltung zu drei Varianten des Entwurfs vom Architekturbüro Studio Libeskind in die nächste Runde. Ausgehend vom Beschluss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung vom 26. Januar 2022 wird geprüft, wie die Entwicklung eines Grundstücks in der Medienstadt Babelsberg städtebaulich erfolgen kann.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, führt aus: „Ein architektonisches Vorhaben mit so weitreichenden städtebaulichen Auswirkungen braucht ein Verfahren, in dem alle Beteiligten zu Wort kommen, und auch ausreichend Zeit, um alle Aspekte diskutieren zu können. Mit dem zweiten Termin im Workshopverfahren konnten wir den Dialog hierzu nun konstruktiv fortführen.“

Im ersten Workshop konnte die Planungsgeschichte und Bedeutung des Standorts als einziger deutscher Digital Hub für MediaTech beleuchtet und eine Verständigung über die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen für die Grundstücksentwicklung vollzogen werden. In diesem Zusammenhang wurde anschließend die durch den Architekt Daniel Libeskind präsentierte städtebauliche Idee erörtert.

In mehreren Workshop-Terminen formuliert nun auf Einladung der Landeshauptstadt Potsdam ein Beratungsgremium Empfehlungen für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfs. Nach einer kompakten Darstellung der Rahmensetzungen für den städtebaulichen Entwurf wurden im zweiten Workshop die drei Varianten des Architekturbüro Studio Libeskind diskutiert – im Kontext der Umgebung wie der Perspektiven des MTH für Potsdam insgesamt. Aufgeteilt in fünf Arbeitsgruppen erörterte das Gremium heute die drei präsentierten städtebaulichen Varianten und formulierte Hinweise an das Architekturbüro. Die zweite Werkstatt hat gezeigt, dass das städtebauliche Konzept durchaus noch variabel ist.

Um einen breiten und konstruktiven Austausch der unterschiedlichen Akteure mit ihren jeweiligen Interessen zu ermöglichen, sind in dem Gremium neben dem Grundstückseigentümer und Vertretern aus Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam u. a. der Gestaltungsrat, der Beteiligungsrat, der Klimarat und die Bürgerinitiative Medienstadt sowie Akteure aus dem Medienbereich vertreten.

Ziel des Workshopverfahrens ist es ferner, mit der interessierten Öffentlichkeit in den Dialog über Planungsziele und den städtebaulichen Entwurf zu treten. Daher wurde der Workshop als hybride Veranstaltung durchgeführt, in der alle Interessierten die Möglichkeit erhielten, die Veranstaltung online zu verfolgen und sich über einen Chat-Kanal mit Wortbeiträgen aktiv zu beteiligen. Die Veranstaltung wurde protokolliert. Sämtliche Fragen und Anregungen, auch jene, die gegebenenfalls aus zeitlichen Gründen nicht im Gremium behandelt werden konnten, wurden erfasst und dokumentiert.

Der Termin für einen dritten Workshop wird rund um den Jahreswechsel bekanntgegeben. Neben anderen Themen wird es um Fragen zur Mobilität und verkehrlichen Erschließung gehen.

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