Werbeanzeigen

Frachtsendung mit verbotenen Waffen vom Frankfurter Flughafenzoll sichergesellt

Frankfurt am Main (ots)

Am 23. Mai kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main eine aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommende, 500 Kilogramm schwere Frachtsendung. Die Sendung sollte am Flughafen abgefertigt und per LKW an einen Waffenhandel in Österreich transportiert werden.

Die Sendung enthielt ein umfangreiches Sortiment an Ausrüstung für Schusswaffen, darun-ter Zielmarkierer (Laser) sowie Zielscheinwerfer. Außerdem stellten die Zöllner Pistolengriff-stücke mit integriertem Laser fest. Eine waffenrechtliche Erlaubnis lag nicht vor. Da es sich bei Zielscheinwerfern und Laser um verbotene Waffen und bei den Pistolengriffstücken um wesentliche Waffenteile handelte, wurde die Frachtsendung zur weiteren Prüfung des Sach-verhaltes sichergestellt. Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Solches Waffenzubehör erhöht die Zielgenauigkeit und damit die Gefährlichkeit der eigentlichen Schusswaffe erheblich. Der Gesetzgeber hat deshalb solche speziellen Vorrich-tungen, die eigentlich Waffenzubehör sind, auch als „verbotene Waffen“ eingestuft.“

Die restliche Sendung bestand aus diversen anderen Zieloptiken, Visieren, Entfernungsmes-sern, Ferngläsern aber auch Kleinteilen. Diese Waren wurden waffenrechtlich zwar als un-bedenklich eingestuft, es bestand jedoch hier der Verdacht auf einen Verstoß gegen Pro-duktsicherheitsbestimmungen. „Die Überwachungsbehörde bestätigte den Verdacht und stufte die Waren aufgrund von Kennzeichnungsmängeln sowie fehlender Begleitdokumente in deutscher Sprache als nichtkonform und somit als nichtverkehrsfähig ein. Eine Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr war somit ausgeschlossen“, so Straß weiter.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: