Freie Wähler Brandenburg verurteilen Diebstahl von Plakaten

Die Freien Wähler in Brandenburg sind bereits seit dem 26.7. unterwegs und plakatieren flächendeckend im ganzen Land. Zur Verwunderung der vielen tatkräftigen Unterstützer sind bereits einige Plakate entwendet und beschädigt worden. Sowohl in Werneuchen, Ahrensfelde, Panketal, Wandlitz als auch in Heidesee sind Plakate gestohlen worden. Überschlägig geschätzt, fehlen bereits jetzt über 100 Plakate, obwohl gerade mal 2000 bis 3000 gehängt wurden. Die Freien Wähler Brandenburg verurteilen diese Taten und fordern die Ordnungsämter und Sicherheitsbehörden auf, hier schärfer zu kontrollieren.

Außerdem bitten die Freien Wähler die Bürger um Unterstützung bei der Anzeige solcher Straftaten und Hinweisen zu den Tätern. Wahlplakate tragen entscheidend zur Vorbereitung von Wahlen bei und sind eines der wichtigsten Wahlkampfinstrumente. Mittels Plakaten werden Themen transportiert, Unterschiede zwischen den Wahlvorschlägen geschärft und Kandidaten bekannt gemacht. Deshalb sind derartige Taten keine Kavaliersdelikte. Beschädigungen und Diebstahl sind Straftaten, die je nach Umfang auch hart bestraft werden können.

Der Brandenburger Spitzenkandidat der Freien Wähler zur Bundestagswahl, Jörg Arnold, ist sich sicher einen wunden Punkt getroffen zu haben: „In Zeiten von Parteienverdrossenheit sind wir als Freie Wähler eine ernsthafte Alternative zu den etablierten Parteien. Wir besetzen außerdem die Themen, die vielen Bürgern unter den Nägeln brennen und werden damit offenbar zur Zielscheibe von Vandalen und Rowdys.“ Die Freien Wähler werden Strafanzeige gegen Unbekannt erstatten. Die Erfahrung aus vergangenen Wahlkämpfen zeigt aber eine sehr geringe Aufklärungsquote. Durch solche vermeintlichen „Kleinigkeiten“ werden auch politische Forderungen nochmal wichtiger: Die Freien Wähler fordern mehr Personal bei der Polizei und eine bessere Ausrüstung der Sicherheitskräfte. Gerade in den ländlichen Räumen ist die Polizeipräsenz dem allgemeinen Sparzwang zum Opfer gefallen. Das muss dringend rückgängig gemacht werden, damit sich Bürger sicherer fühlen und Vandalismus besser bekämpft werden kann.

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