Friedrichspark als Standort für Wertstoffhof im Norden

Friedrichspark als Standort für Wertstoffhof im Norden

Verwaltung stellt Ergebnisse der Standortprüfung vor

Die Landeshauptstadt Potsdam stellt der Stadtverordnetenversammlung zu ihrer Sitzung am 4. November die Ergebnisse der Standortprüfung für einen Wertstoffhof im Potsdamer Norden vor. Als Vorzugsstandort ist dabei das Gebiet Friedrichspark identifiziert worden. Dort gibt es zwei mögliche Flächen: zum einen in bereits rechtsverbindlichen Bebauungsplänen, die zum Teil gerade überarbeitet werden und wo ein Wertstoffhof nach aktuellem Stand auch zukünftig zulässig wäre. Zum anderen befindet sich im süd-westlichen Friedrichspark eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, die nach einer Änderung des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes ebenfalls für einen Wertstoffhof infrage kommt. Beide Flächen befinden sich derzeit in privatem Eigentum und müssten angekauft werden. Erste Abstimmungen konnten bereits stattfinden.

Untersucht wurden acht mögliche Flächen im Potsdamer Norden von mindestens 10.000 bis 15.000 Quadratmetern Größe. Für den Standort Friedrichspark sprachen neben dem Abstand zu Wohngebieten auch die sehr gute verkehrliche Anbindung. Der Friedrichspark wurde auch bei einem ersten Sondierungsgespräch mit der Genehmigungsbehörde, dem Landesamt für Umwelt des Landes Brandenburg (LfU), für die Konkretisierung empfohlen.

Die Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) verfügt im Stadtgebiet bisher über zwei Wertstoffhöfe, die aber beide südlich der Havel liegen. Bislang wird auch der in ganz Potsdam gesammelte Müll zum Betriebsstützpunkt nach Drewitz gebracht und dort für den weiteren Transport zur Entsorgung umgeschlagen. Mit einem Wertstoffhof im Norden der Stadt sollen zusätzliche Kapazitäten für den wachsenden Potsdamer Norden geschaffen und Fahrten durch die ganze Stadt vermieden werden. Der neu zu errichtende Standort soll über Kapazitäten für rund 50.000 Einwohner verfügen, und sowohl Sperrmüll, Schrott, Papier, Elektroaltgeräte, Glas, Alttextilien, Grünabfall und Bauabfall, ggf. auch Schadstoffe aufnehmen. Ergänzt werden soll der Wertstoffhof um einen Umschlagplatz für den im Rahmen der Müllentleerung gesammelten Müll (Restabfall, Bioabfall, Leichtverpackungen und Altpapier). Ein ergänzender Betriebsstützpunkt würde die Stationierung von Müllsammelfahrzeugen ermöglichen.

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