Fünf Personen nach Deutschland geschleust – Bundespolizei ermittelt

#Kehl (ots)

 

Die Bundespolizeiinspektion Offenburg ermittelt gegen einen 56-jährigen türkischen Staatsangehörigen wegen des Ein- und Ausschleusens von Ausländern und Missbrauch von Ausweispapieren.

Der mutmaßliche Schleuser wurde in der Nacht des 14. Oktober durch eine Streife der Landespolizei am Busbahnhof in Kehl einer Kontrolle unterzogen. In seiner Begleitung befanden sich drei sri-lankische und zwei indische Staatsangehöriger. Die fünf Männer im Alter zwischen 19 bis 42 Jahren konnten zur Kontrolle lediglich teileise zeitlich abgelaufene rumänische Aufenthaltstitel vorzeigen.

In der polizeilichen Vernehmung verwickelte sich der 56-jährige türkische Staatsangehörige in Widersprüche und gab auf Nachfrage an, jeweils 200 EUR pro Person dafür erhalten zu haben, die fünf Personen von Wien nach Straßburg zu fahren. Den Auftrag hierfür habe er von einer ihm unbekannten Taxi Firma in Budapest erhalten.

Die geschleusten Personen wurden, aufgrund fehlender Abschiebehaftplätze, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.

Die Staatsanwaltschaft Offenburg beantragte beim Amtsgericht Offenburg den Erlass eines Haftbefehls wegen Einschleusen von Ausländern. Der Beschuldigte wurde heute Morgen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Offenburg vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und die Einweisung des Beschuldigten in die Justizvollzugsanstalt anordnete.

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