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Fürstenwalde/Spree – Zeugen zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gesucht

Am 20. April, gegen 11.20 Uhr, bemerkten Polizeibeamte in der Erich-Weinert-Straße einen PKW Opel, der nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen war. Am Fahrzeug standen zwei Männer. Als diese bemerkten, dass das Polizeifahrzeug wendet, stiegen sie in den Opel und flüchteten. Die Polizisten fuhren hinterher mit dem Wissen, dass einer der Männer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass sich an dem Opel gestohlene Kennzeichen befinden.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam es während der Flucht durch die gesamte Stadt zu mehreren äußerst gefährlichen Situationen, auch für andere Verkehrsteilnehmer. In der Fritz-Reuter-Straße stieß der Opelfahrer mit einem PKW VW zusammen, dem er die Vorfahrt genommen hatte. Dann zerstörte der Opel noch einen Zaun, gegen den er nach dem Zusammenprall geschleudert worden war. Fahrer und Beifahrerin im VW wurden leicht verletzt. Sie wurden zur Behandlung in das Krankenhaus nach Markendorf gefahren.

Den Insassen des Opel gelang die Flucht zu Fuß nicht mehr, denn einer der Männer war leicht- und der andere schwerverletzt. Sie wurden in das Klinikum Bad Saarow gefahren. Dort wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen, weil der Verdacht der Einnahme von Drogen bestand.

Nun wird die Kriminalpolizei der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, zum Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und zum Fahren unter Einwirkung von Drogen ermitteln.

Die Polizei bittet Personen, die durch die Flucht des dunkelroten Opel Vectra in gefährliche Situationen gebracht wurden, sich bei der Polizei in Fürstenwalde, Tel. 03361/5680 zu melden.

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