Gedenkveranstaltung anlässlich des 172. Todestages von Max Dortu

Max-Dortu-Preis pandemiebedingt auf 2022 verschoben

Am Samstag, 31. Juli, findet um 11 Uhr an der Grundschule „Max Dortu“ eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 172. Todestages Maximilian Dortus statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Landeshauptstadt Potsdam mit dem Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e.V.. Es werden Oberbürgermeister Mike Schubert, Vertreter des Vereins sowie Johanna Heinecke vom Friedhof der Märzgefallenen in Berlin sprechen.

Am 31. Juli 1849 wurde der Potsdamer Revolutionär Max Dortu standrechtlich erschossen.

Der in Potsdam geborene Max Dortu gehört zu den populärsten Freiheitskämpfern der Revolution von 1848/49. In Potsdam erinnert die Dortustraße an die Familie des Freiheitskämpfers und die Grundschule „Max Dortu“ an den Revolutionär. Der Max-Dortu-Preis für Zivilcourage und gelebte Demokratie ist ebenso dem Potsdamer Revolutionär verpflichtet.

Die für den 31. Juli 2021 vorgesehene Verleihung des Max-Dortu-Preises wurde pandemiebedingt auf 2022 verschoben. Dann wird zum dritten Mal mutiges und unkonventionelles Engagement für demokratische Grundwerte und für die Freiheit ausgezeichnet. Zuletzt erhielt 2019 die Besatzung des Seenotrettungsschiffs „Iuventa“ die mit 5000 Euro dotierte Würdigung.

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