Gemeinde Kleinmachnow erneuert Hilfsangebot

Die aktuellen Einschränkungen die der Corona-Virus uns abfordert, können gerade bei älteren Menschen zu Problemen führen, insbesondere, wenn sie nur eingeschränkt beweglich sind und im näheren Umfeld niemanden haben, der helfen kann. Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert wandte sich daher erneut mit einem Brief an Kleinmachnows Seniorinnen und Senioren, um ihnen die Unterstützung der Gemeinde anzubieten.

Wer eine helfende Hand beim Einkaufen, beim Organisieren von Arztbesuchen oder in ähnlichen Lebenslagen benötigt, kann mit dem Team der Jugendfreizeiteinrichtung Carat Kontakt aufnehmen, und zwar montags bis freitags, 9 – 15 Uhr, über die Rufnummer 033203 786 35. Die Mitarbeiter/-innen besprechen dann, wie sie helfen können – und das natürlich völlig kostenlos. Personentransporte sind allerdings vom Serviceangebot ausgenommen.

Auch die Gemeindebibliothek lässt ihre in der Bewegung eingeschränkten Nutzer/-innen aus Kleinmachnow nicht im Stich und hat für Inhaber/-innen eines Bibliotheksausweises ein ebenfalls kostenloses Angebot parat: Mit der neuen „Mobilen Bibliothek“ kommt die Lieblingslektüre direkt nach Hause. Anfragen sind montags, donnerstags und freitags, 11 – 15 Uhr, sowie dienstags, 11 – 19 Uhr, unter der Rufnummer 033203 877 4110 oder per Mail an bibliothek@kleinmachnow.de möglich.

Bürgermeister Michael Grubert: „Ich hoffe sehr, unseren älteren Mitmenschen mit diesem Angebot die kommenden Wochen zu erleichtern und die Risiken für sie senken zu können“. Er weist aber auch darauf hin, dass niemals jemand Fremdes ohne vorherige Absprachen in die Wohnung gelassen werden sollte. „Bitte überzeugen Sie sich durch Vorlage des Ausweises, dass die Hilfe wirklich von der Gemeinde Kleinmachnow kommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gemeindeamtes sind verpflichtet, sich vor der Kontaktaufnahme auszuweisen, um Missbrauch vorzubeugen“, betont er und ergänzt: “Bitte geben Sie auf sich Acht!“.

Hinweis zur Erreichbarkeit des Rathauses: Damit die Verwaltung weiter funktionsfähig bleibt, müssen auch im Rathaus die Ansteckungsrisiken gesenkt werden. Die Verwaltung bleibt auf jeden Fall für die Bürgerschaft da,  doch können die Rathaustüren nicht wie gewohnt weit offenstehen. Es wird daher um Anmeldung gebeten, wenn es Anliegen an die Fachbereiche gibt und das Rathaus aufgesucht werden muss. Bürgerbüro und Bibliothek stehen dort auch weiterhin ohne Anmeldung aber unter den aktuell geltenden Hygieneregeln offen, doch gibt es Eingangskontrollen.

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