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Genilke übergibt Fördervertrag für Wohnungsbau

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat heute einen Fördervertrag an die WOBA Oranienburg für den Neubau von 56 Wohnungen in der Emil-Büge-Str. 3a–3d, in der „Weißen Stadt“ übergeben. Damit kann der zweite Bauabschnitt des neuen Quartiers starten.

Rainer Genilke: „Oranienburg ist bei den Menschen beliebt und verzeichnet auch wegen seiner verkehrsgünstigen Lage weiterhin Zuzüge. Wir wollen die Wohnungsbauunternehmen auch bei hoher Nachfrage und steigenden Mieten dabei unterstützen, bezahlbaren Wohnraum für mehrere Generationen anzubieten. Deshalb unterstützen wir die WOBA Oranienburg mit Darlehen und Zuschüssen für den Neubau von 56 Wohnungen, wovon 42 Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden sind.“

Im Bereich der „Weißen Stadt“ soll mit einer Größe von rund 12,5 Hektar ein urbanes, heterogenes Stadtquartier entstehen. Hierfür wurde im Vorfeld ein Planungswettbewerb durchgeführt und Förderkulissen geschaffen. Für die bezahlbaren Wohnungen sorgt die WOBA Oranienburg. Sie will auf einer Fläche von 2,47 Hektar 360 neue, bezahlbare Wohnungen in drei Bauabschnitten schaffen.

Im ersten Bauabschnitt entstehen derzeit 80 Wohnungen, wovon 60 Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden sind. Das Land fördert auch hier mit rund 14 Millionen Euro. Der Grundstein wurde im Juli 2019 gelegt und das Richtfest fand im Februar dieses Jahres statt.

Der zweite Bauabschnitt umfasst vier Gebäude mit 56 Wohnungen. Von den 48 belegungsgebundenen Wohnungen werden 13 Wohnungen barrierefrei, zwei Wohnungen rollstuhlgerecht und 33 Wohnungen weitgehend barrierefrei sein. Die Baukosten betragen insgesamt 15,4 Millionen Euro. Das Land stellt 8,8 Millionen Euro als Darlehen und rund 1,4 Millionen Euro als Zuschuss zur Verfügung. Die WOBA nimmt weitere 1,4 Millionen als Kredit auf und steuert 3,7 Millionen Euro als Eigenmittel bei.

Die Stadt hat seit 1991 verschiedene Städtebauförderprogramme gebündelt. Insgesamt wurden für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Stadtumbau 34 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung gestellt. Für die Wohnraumförderung wurden rund 115 Millionen Euro bewilligt.

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