Genom-Sequenzen auf Nachweis mutierter Virusvarianten werden ermittelt – Entscheidungen zum weiteren Vorgehen am Mittwoch

Inzidenz sinkt erstmals wieder auf Wert unter 200

Lage weiterhin angespannt / Genom-Sequenzen auf Nachweis mutierter Virusvarianten werden ab heute ermittelt / Entscheidungen zum weiteren Vorgehen am Mittwoch

Die Landeshauptstadt Potsdam wird ab heute in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ernst von Bergmann die ersten Proben auf die mutierten Corona-Virus-Varianten aus Großbritannien und Südafrika prüfen. Dazu sollen Proben aus einer Senioreneinrichtung, einer Kita und einer Schule sequenziert werden. Die Kosten für die Sequenzierung und Prüfung auf Sars-Cov-2-Mutationen übernimmt die Stadt Potsdam. Das kündigt Oberbürgermeister Mike Schubert an. „Wir wollen mit dieser Stichprobe und den vom Klinikum beauftragten Untersuchungen prüfen, ob die mutierten und womöglich deutlich ansteckenderen Virusvarianten bei Infizierten in Potsdam nachweisbar ist und in unsere Bewertungen einfließen muss“, so Schubert. Die Sequenzierung erfolgt über das Labor des Klinikums Ernst von Bergmann bei externen Partnern.

Die aktuelle Corona-Lage in Potsdam: Am Montag ist der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner erstmals in diesem Jahr auf unter 200 gesunken. Der Höchstwert wurde mit 316 an Weihnachten registriert. „Die harten und für alle schweren Maßnahmen der vergangenen Wochen beginnen zu wirken und spiegeln sich auch in den aktuellen Zahlen. Die Lage ist sicher weiter angespannt und aber die Entwicklung zeigt in den letzten Tagen erstmalig seit langem in die richtige Richtung. Wir müssen uns auf diesem Weg weiterbewegen um wieder Normalität zu erreichen“, so Mike Schubert.

Über den weiteren Umgang mit den bestehenden Regelungen in der Landeshauptstadt Potsdam wird der Verwaltungsstab am Mittwoch im Lichte der Lageentwicklung und der Beschlüsse des Treffens der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom Dienstag entscheiden.

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