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Geselle: Anteilnahme und Solidarität mit Opfer in Hanau

Die Stadt Kassel ist tief erschüttert und schockiert über den mörderischen Angriff auf unschuldige Menschen in Hanau. Das sagte Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle:
„Ich habe heute in einem Brief meinem Hanauer Amtskollegen Claus Kaminsky auch allen Hanauer Bürgerinnen und Bürgern die tief empfundene Anteilnahme und Solidarität der Stadt Kassel übermittelt. Der mörderische Angriff auf unschuldige Menschen aus mutmaßlich rechtsextremistischen Motiven hat uns erschüttert. Er galt uns allen und unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Den Angehörigen der Opfer und den Verletzten gilt unser Mitgefühl“, betonte er.
Angesichts des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke am 2. Juni 2019 durch einen mutmaßlich rechtsextremistischen Täter und der Ermordung des Mitbürgers Halit Yozgat am 6. April 2006 durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sei die Betroffenheit in Kassel besonders groß.
Geselle: „Wir müssen noch enger solidarisch zusammenstehen. Hier ist kein Platz für Gewalt, Hetze, Hass und Rassismus.“ Als Zeichen der Betroffenheit und Solidarität sind die Fahnen vor dem Rathaus in Kassel mit Trauerbeflaggung gehisst.
Geselle erinnerte daran, dass rund 10.000 Menschen in Kassel und der Region nach Lübckes Ermordung bei der Kundgebung unter dem Motto „#Zusammen sind wir stark!“ vor dem Regierungspräsidium am 27. Juni 2019 ein eindrucksvolles Zeichen für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit gesetzt haben. Noch einmal 10.000 Menschen zeigten mit friedlichen Aktionen und Demonstrationen am 20. Juli 2019 klare Kante gegen Rechtsextremismus.
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