Gesundheitsamt ordnet Betretungsverbot für alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Schilfhof-Gesamtschule an

Gesundheitsamt ordnet Betretungsverbot für alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Schilfhof-Gesamtschule an

Öffnung Musikschule und Stadt- und Landesbibliothek wird vorbereitet

Das Gesundheitsamt der Stadt hat erstmals ein Betretungsverbot für Schülerinnen und Schüler einer gesamten Jahrgangsstufe an einer Potsdamer Schule ausgesprochen. Hintergrund sind insgesamt neun positive Fälle in den achten Klassen der Schilfhof-Gesamtschule seit dem 17. November. „Zur Beruhigung des Infektionsgeschehens wurde für die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs ein Betretungsverbort bis einschließlich 11. Dezember ausgesprochen. Die vorherige Empfehlung des Gesundheitsamtes, Distanzunterricht anzuweisen, wurde vom Staatlichen Schulamt abschlägig beschieden“, sagte Dr. Kristina Böhm, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Der Verwaltungsstab Corona der Stadt Potsdam hat sich in seiner 102. Sitzung heute auch mit dem Thema Musikschule sowie Stadt- und Landesbibliothek befasst. Die teilweise Öffnung der beiden Einrichtungen unter strengen Hygieneauflagen in der kommenden Woche wird nun vorbereitet. Der Verwaltungsstab entscheidet am Montag auf Grundlage der aktuellen Fallzahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz, ab wann die beiden Einrichtungen teilweise geöffnet werden können. Ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Potsdamerinnen und Potsdamern sollen die Einrichtungen wieder schließen. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 153,6. Vor einer Woche lag sie bei 83,7.

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Gesundheitsamt 60 neu mit dem Coronavirus Infizierte gemeldet. Die Zahl der Potsdamerinnen und Potsdamer, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, liegt bei 2033. Insgesamt 1525 Personen gelten als genesen. Aktuell befinden sich 945 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Das Ausbruchsgeschehen in Potsdam wird seitens des Gesundheitsamtes als diffus bewertet. Die Fälle von Infizierten und Kontaktpersonen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet.

In dieser Woche haben die beiden Hotlines der Landeshauptstadt, die Corona-Hotline 2891040 und die Behördennummer 115, von Montag bis Donnerstag 2391 Anrufe entgegengenommen und die Anliegen der Anruferinnen und Anrufer bearbeitet. Insgesamt sind 2632 Anrufe bei den beiden Nummern registriert worden. Im Vergleich dazu die Vorwoche von Montag bis Freitag: 2473 angenommene Anrufe, 2781 registrierte Anrufe.

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