Giffey zum Internationalen Holocaust-Gedenktag: Es waren Menschen aus unserer Mitte

Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, erklärt zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022:

„Wir erinnern am Internationalen Holocaust-Gedenktag gemeinsam an die Opfer des Nationalsozialismus, an die Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Schwule, Lesben, religiös und politisch Verfolgte und Menschen mit Behinderungen. Alle diese Opfer sind Menschen aus unserer Mitte gewesen. Unsere Aufgabe ist es, sich denjenigen, die Antisemitismus und Rechtsextremismus wieder hoffähig machen wollen, Ideologien propagieren oder die Geschichte relativieren, entschieden entgegenzutreten. Wir werden unsere Demokratie und unsere offene und tolerante Gesellschaft jeden Tag aufs Neue verteidigen. Darum halten wir das Wissen über diese Zeit wach und geben es weiter.“

Das Land Berlin wird am morgigen Donnerstag um 10.00 Uhr auf der Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestags vor dem Hintergrund der zeitlich parallel stattfindenden Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin durch die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Engagement-, Demokratieförderung und Internationales, Ana-Maria Trăsnea, vertreten. An der Gedenkveranstaltung für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas am Denkmal im Tiergarten um 11.30 Uhr nimmt für Berlin ebenfalls die Bevollmächtigte teil. Dies ist auch der Fall bei der Stillen Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen des Lesben- und Schwulen Landesverbandes Berlin-Brandenburg e.V. am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen.

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