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Gorholt würdigt Arbeit des Humanistischen Verbandes: Festakt zur Verleihung des Körperschaftsrechts

Staatskanzleichef Martin Gorholt hat die Arbeit des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg für das Gemeinwohl gewürdigt. Bei einem Festakt anlässlich der Anerkennung des Verbandes als Körperschaft des öffentlichen Rechts betonte er heute in Potsdam: „Der Humanistische Verband leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur Stärkung von Toleranz und Weltoffenheit.“

Nach Berlin hat auch Brandenburg dem Verband die Körperschaftrechte verliehen. Gorholt betonte, damit gebe es nun eine einheitliche rechtliche Basis. Der Verband habe damit jetzt die Möglichkeit, öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse zu begründen oder Steuern zu erheben.

Gorholt: „Der Humanistische Verband ist ein anerkannter Partner neben den Religionsgemeinschaften. Seine Mitglieder stehen für Toleranz und Kooperation. Es gelten Werte wie Menschenrechte, Menschlichkeit und Vernunft. Der Verband stellt das Individuum in den Mittelpunkt, engagiert sich für eine Gesellschaft, in der sich jede Persönlichkeit frei entfalten kann.

Gerade hier in Brandenburg und in Ostdeutschland leben viele Menschen ohne Konfessionszugehörigkeit. Ihnen macht der Verband Angebote. Seine Kinder-, Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit hilft im Kampf gegen Intoleranz und ist wertvoll für unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft – gerade in einer Zeit, in der Teile unserer Gesellschaft nach rechts rücken. Klar ist, dass wir überall dort, wo Rechtsextremismus und Antisemitismus auftauchen, ein deutlich sichtbares Stoppschild setzen müssen. Und dabei stehen der Humanistische Verband und die Landesregierung Seite an Seite. Ich danke dem Verband für sein großes Engagement für das Gemeinwohl und seinen wichtigen Beitrag zur weltanschaulichen Vielfalt in Brandenburg.“

Der Humanistische Verband ist in Berlin und Brandenburg in der praktischen ­Lebenshilfe sowie in den Bereichen Erziehung, Bildung und Kultur aktiv. Er hat mehr als 15.000 Mitglieder. Mit 1.200 hauptamtlichen und ebenso vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern unterhält der Verband unter anderem Kindertagesstätten und Familien­zentren, organisiert Jugendfeiern, bietet Unterricht in Humanistischer Lebenskunde an den Schulen an und begleitet ­Sterbende und ihre Angehörigen.

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