Große Resonanz auf Onlinebeteiligung zum Stadtwald

Große Resonanz auf die Onlinebeteiligung zum Stadtwald in Werder (Havel): Über hundert Ideen sind auf der Beteiligungsplattform eingereicht worden. Oft verbergen sich hinter einem Eintrag mehrere Vorschläge. Hinzu kamen fast 250 Kommentare unter den Ideen. Das Beteiligungsverfahren lief fünf Wochen bis zum 30. April.

Das Spektrum der Vorschläge reicht von „Natur ihren Lauf lassen“ bis „Mehr Mut zur Vision“, von Ideen wie einer Bürgerimkerei  oder Komposttoilette bis hin zur Bewerbung für die Bundesgartenschau.  Eine deutliche Mehrheit der Teilnehmer hat sich allerdings für allenfalls kleinteilige Eingriffe und die Bewahrung des Waldcharakters  ausgesprochen.

Bürgermeisterin Manuela Saß bedankt sich für das Interesse an dem Beteiligungsverfahren. „Ziel war es, vor einer Beratung der Stadtverordneten über Maßnahmen die Ideen, Wünsche und Meinungen der Werderaner Bevölkerung zum Thema einzuholen. Das ist mit diesem mittlerweile vierten Online-Beteiligungsverfahren der Stadt ausgesprochen gut gelungen.“

Die Ergebnisse des Verfahrens sollen zusammengefasst und mit den Stadtverordneten beraten werden, so der Referent für Einwohnerbeteiligung, Linus Strothmann. „Alle Eintragungen und Kommentare bleiben auf der Online-Beteiligungsplattform auch weiterhin einsehbar.“ (https://adhocracy.plus/werder-havel/)

Bei den eingereichten Vorschlägen hätten sich bereits Schwerpunkte gezeigt, wie die Aufwertung des Teiches oder die Wiederherstellung der Treppe zum Plessower See. „Die Konzentration liegt darauf, wenig zu verändern und das Vorhandene zu pflegen.“ Dazu gehöre für viele Teilnehmer die Aufwertung der Wege und das Aufstellen von Bänken und Mülleimern.

Ein Thema, bei dem sich in der Onlinebeteiligung häufig eine Veränderung gewünscht wurde, sei die Information, zum Beispiel mittels Tafeln an den Eingängen: ob zur Geschichte des Stadtparks, zu den Biotopen oder möglichen Laufwegen.

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