Großeinsatz im Kampf gegen die internationale Schleuserkriminalität

Durchsuchungen und Festnahmen in mehreren Ländern

Im Kampf gegen die internationale Schleusungskriminalität fand heute (05.07.22) ein länderübergreifender Großeinsatz von Staatsanwaltschaften und Polizei in Frankreich, Belgien, Niederlanden, Großbritannien und Deutschland statt. Die konzentrierte gemeinsame Aktion wurde durch Eurojust und Europol koordiniert.

Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Osnabrück waren dabei über 900 Einsatzkräfte der Bundespolizei und Polizeidirektion Osnabrück bei 36 Durchsuchungen von Objekten in Deutschland beteiligt. Unter Zuhilfenahme von Spezialkräften der Polizei konnten 18 Beschuldigte in vier Bundesländern (Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg) festgenommen werden. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, an der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern beteiligt gewesen zu sein. Auch in den weiteren beteiligten Ländern gab es zeitgleich vergleichbare Aktionen.

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen und den Hintergründen werden morgen Vormittag (06.07.22) um 11:00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz bei Eurojust in Den Haag vorgestellt. Nähere Information finden Sie unter: https://www.eurojust.europa.eu/news/press-conference-6-july-invitation . Parallel dazu wird auch eine umfangreichere nationale Pressemitteilung veröffentlicht werden.

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