Güterumschlagplatz in Falkenhagen fertiggestellt

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Genilke hat an der feierlichen Inbetriebnahme des Güterumschlagterminals im Gewerbepark Falkenhagen teilgenommen. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat für den Ausbau des Güterumschlagplatzes im Gewerbepark Pritzwalk, Ortsteil Falkenhagen rund 1,7 Millionen Euro aus dem Programm für Zuwendungen des Landes Brandenburg zur Verbesserung der Schienengüterinfrastruktur bewilligt.

Rainer Genilke: „Wir wollen die Verkehrswende in Brandenburg voranzutreiben und investieren in eine bedarfsgerechte Schieneninfrastruktur. Dazu gehört auch der Güter- und Warentransport, den wir auf die Schiene verlagern wollen. Das führt zur Reduzierung der Transportkosten je Tonne und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu anderen Verkehrsträgern. Außerdem reduziert sich der spezifische Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und die Lärmemission. Wir brauchen in allen Landesteilen Güterumschlagsplätze für den kombinierten Verkehr (KV). Ich freue mich, dass wir mit der Förderung der Sanierung des KV-Terminals in Falkenhagen die Voraussetzungen dafür verbessern konnten.“

Die Güterumschlagfläche im Gewerbepark Pritzwalk – Falkenhagen wird von der TUL-Agroservice GmbH betrieben.  Das Unternehmen bietet Dienstleistungen rund um Transport und Entladung für Kunden aus der Bau- und Landwirtschaft an und realisiert deutschlandweit den Transport von Schüttgütern und den Containerumschlag.

Das vorhandene KV-Terminal ist derzeit nicht nutzbar, so dass der Containerumschlag im 2. Quartal 2020 eingestellt werden musste und ersatzweise in den Hafen Wittenberge verlegt werden musste. Ein Ersatzneubau des KV-Terminals erforderlich, um den bestehenden und wachsenden Bedarf an Umschlagleistungen vorrangig im Bereich des Containerumschlages LKW/Eisenbahn bedienen zu können. Es ist davon auszugehen, dass der Umschlag von im Jahr 2020 rund 126.000 Tonnen weiter steigen wird.

Mit den Fördermitteln konnte die Güterumschlagfläche erneuert werden. Das Vorhaben umfasst:

  • Abbruch und Entsorgung der Betonbefestigung
  • Sicherung und Anpassung des Leitungsbestands
  • Herstellung einer neuen Betonbefestigung
  • Herstellung der Regenwasserkanalisation

Das Land hat für den Bau rund 1.378.000 Euro und für die Planung 310.043 Euro bewilligt.

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