Gut gefüllte Bio-Brotboxen für alle Brandenburger Erstklässlerinnen und Erstklässler

23.482 Brandenburger Erstklässlerinnen und Erstklässler an 545 Grund- und Förderschulen bekommen in dieser Woche leuchtend gelbe Frühstücksdosen, gut gefüllt mit gesunden Bio-Produkten. Bildungsministerin Britta Ernst und Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher haben im Land Brandenburg die Schirmherrschaft über die Bio-Brotboxaktion übernommen.

Die Bio-Brotboxaktion richtet sich an alle Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie ihre Eltern. Die wiederverwendbaren Brotbüchsen sind mit ökologischen Lebensmitteln aus regionaler, biologischer Landwirtschaft gefüllt: mit Sonnenblumenvollkornbrot, Streichkäseecken, Kinderbananen und Fruchtriegeln – alles aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Über 40 Unternehmen aus der Biobranche, zumeist aus Berlin und Brandenburg, sorgen für den gesunden Inhalt der Boxen. Die Aktion wird aus Spenden finanziert und soll – zum Einstieg in das Schulleben – ein Zeichen für die Bedeutung eines gesunden Frühstücks setzen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ein gesundes, ausgewogenes und schmackhaftes Frühstück hält fit und ist die richtige Grundlage für den Schulalltag und das Lernen. Jedes Kind sollte morgens ein gesundes Frühstück bekommen und zudem lernen, was gesunde Lebensmittel ausmachen, wo sie herkommen und dass es Mühe macht, sie herzustellen. Ich bedanke mich bei allen Unternehmen, Helferinnen und Helfern für ihr Engagement zum Wohl unserer Kinder – vor allem unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie.“

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher: „Kinder befinden sich im Wachstum, für gewöhnlich bewegen sie sich mehr und ihre Schlaf- und damit Hungerphase ist länger als beim Erwachsenen. Deshalb ist ein guter Start in den Tag für Kinder besonders wichtig. Dazu gehören ein ausgewogenes Frühstück und vitaminreiche Snacks – beides erhöht die Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit in der Schule. Mit der Bio-Brotbox und ihren leckeren regionalen Produkten wollen wir darum auch an das Verantwortungsbewusstsein und die Vorbildfunktion der Eltern appellieren: bitte vermeiden Sie süße Getränke und Schokoriegel, langfristig tun Sie Ihren Kindern damit keinen Gefallen.“

 

Beim Packen der Bio-Brotboxen haben ca. 200 ehrenamtlich Helfende am zurückliegenden Wochenende unter coronabedingt besonderen Herausforderungen und Einhaltung aller Hygienebestimmungen Unterstützung geleistet. Die Bio-Brotboxen wurden zum Wochenbeginn an die Schulen versandt.

Hintergrund:

Die erste Bio-Brotboxaktion fand 2002 in Berlin statt. Bundesweit bekommen in diesem Jahr rund 140.000 Kinder die Bio-Brotbox, rund 80 regionale Bio-Brotbox-Initiativen in ganz Deutschland sind beteiligt. Bundesschirmherrin ist Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.

Weitere Informationen:

www.bio-brotbox-berlin-brandenburg.de

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