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Hagemeister-Gemälde im frischen Farbglanz zurück in der Ausstellung

Hagemeister-Gemälde im frischen Farbglanz zurück in der Ausstellung

Bereits 7500 Besucher in der Sonderausstellung des Potsdam Museums

Seit dem 12. Mai ist das Potsdam Museum mit der Ausstellung zu Karl Hagemeister „…das Licht, das ewig wechselt‘ Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus“ wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Zeit der temporären Schließung hat das Museum genutzt, um vier Gemälde aus der aktuellen Sonderschau zu Karl Hagemeister für die Weiterreise an das Museum Georg Schäfer im Oktober konservatorisch aufzubereiten. Gleichzeitig konnten die großformatigen Ölgemälde, wie zum Beispiel „Reiher im Schilf“ (1888), gereinigt werden und sind nun im frischen Farbglanz aus den Restaurierungswerkstätten zurückgekehrt und werden im neuen Zustand präsentiert.

Im großen Saal bietet das Potsdam Museum zusätzlich einen digitalen Ausstellungsrundgang durch die Sonderschau an, die zusätzlich die Besucher in die Bildwelt Hagemeisters einführt und auch auf die besondere Maltechnik der deutschen Impressionisten eingeht. Wer Lust auf weitere digitale Eindrücke bekommen möchte, kann dieses Angebot auch online unter www.potsdam-museum.de verfolgen und immer wieder abrufen.

Unterdessen wird die zweite Auflage des Ausstellungskataloges zu Karl Hagemeister beim Wienand Verlag vorbereitet. In den ersten fünf Wochen der Ausstellungslaufzeit konnte das Potsdam Museum bereits mehr als 7500 begeisterte Besucher verzeichnen; der Katalogverkauf wurde mit mehr als 700 verkauften Exemplaren registriert.

„Wir freuen uns, dass das Land Brandenburg die Rahmenbedingungen für die Wiederöffnung des Potsdam Museums geschaffen hat und wir die von uns verlängerte Sonderausstellung des bedeutenden havelländischen Malers Karl Hagemeister nun über den Sommer hinaus präsentieren können“, sagt die Direktorin des Potsdam Museums, Dr. Jutta Götzmann. Der Titel der Ausstellung „…das Licht, das ewig wechselt“ gibt die selbst formulierte künstlerische Auffassung von Karl Hagemeister um 1884 wieder. Sie verdeutlicht die Intention des Malers, Naturphänomene schnell, getreu gezeichnet darzustellen: etwas nicht Fassbares, Unbeständiges in seiner Form- und Farbgebung aufzuzeigen, wie Licht, Wind oder Wolken.

Das Potsdam Museum würdigt das bedeutende Vermächtnis Hagemeisters mit dieser umfassenden Retrospektive. Neben Leihgaben von Ölgemälden, Pastellen und zeichnerischen Arbeiten aus musealen Beständen beispielsweise der Nationalgalerie, dem Kupferstichkabinett Berlin, dem Museum Georg Schäfer Schweinfurt, dem Bröhan-Museum und dem Museum der bildenden Künste Leipzig wird auch der wertvolle Karl Hagemeister-Bestand des Potsdam Museums ausgestellt. In der Öffentlichkeit noch nie gezeigte Werke aus privaten Kunstsammlungen konnten für die Werkschau auf allen drei Stationen zusätzlich gewonnen werden. Insgesamt 88 Arbeiten sind auf der ersten Schau des ‚Hagemeister Reigens‘ zu sehen, darunter 18 bedeutende Gemälde weiterer Künstler, angefangen von Friedrich Preller d. Ä., Carl Schuch, Francois Daubigny, Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt, Lesser Ury, bis hin zu Walter Leistikow, welche die Entwicklung der modernen Landschaftsmalerei zur Jahrhundertwende veranschaulichen. Eine vergleichende Gegenüberstellung Hagemeisters und seiner Zeitgenossen wird anhand von ausgewählten Öl- und Pastellarbeiten möglich.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher werden gebeten, die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zu beachten und einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Die Ständige Ausstellung bleibt vorerst geschlossen. Veranstaltungen und Gruppenführungen finden vorerst nicht statt. Gruppen- oder Kombitickets können derzeit nicht erworben werden.

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