Hausbesitzer betrogen

#Teltow – 

Montag, 28.06.2021 bis Dienstag, 29.06.2021 – 

Seit dem 17.06.2021 hatte ein Teltower Hausbesitzer Kontakt zum „Chef“ mehrerer mutmaßlicher sogenannter Wanderarbeiter, der seine Dienste anbot. In diesem Zusammenhang wurde vereinbart, dass die Arbeiter Pflasterarbeiten in der Einfahrt des Hauses vornehmen. Dazu kam es, nachdem einer der Arbeiter zuvor die alten Pflastersteine der Einfahrt löste und Erde aushob. Dies erschien dem Anzeigenerstatter im Nachhinein wie eine „Masche“. Man einigte sich auf die Kosten in Höhe von 5.000,-Euro, wovon ein Großteil vom Hausbesitzer bereits als Anzahlung übergeben wurde. Nachdem mehrere Arbeiter am Montag dieser Woche ihre Arbeit begannen und hierbei unfachmännisch wirkten, unterbrachen sie bald ihre Arbeit und der „Chef“ forderte immer mehr Geld. Am Dienstag wurde dann, nachdem die Arbeiten unterbrochen wurden, eine Restzahlung von 1.000,-Euro gefordert, woraufhin der Geschädigte eine Rechnung mit Firmenanschrift und Steuernummer forderte. Daraufhin verließen die Arbeiter den Ort und der Teltower rief die Polizei. Letztlich entstand dem Mann ein finanzieller Schaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei ermittelt nun wegen Betruges und rät in diesem Zusammenhang:

  • Verlangen Sie einen ordentlichen Kostenvorschlag, aus dem die einzelnen geplanten Arbeiten und der Preis hervorgehen sowie überprüfbare Angaben zur ausführenden Firma.
  • Holen Sie Vergleichsangebote von örtlichen Firmen ein.
  • Lassen Sie Sich nicht zu einer Vertragsunterzeichnung drängen, auch nicht durch möglicherweise schon begonnene Arbeiten, die nicht abgesprochen waren.
  • Ziehen Sie den Rat von Vertrauenspersonen (z.B. Nachbarn oder Angehörige) hinzu, wenn Sie sich unsicher sind und verschieben eine Vertragsunterzeichnung auf einen anderen Termin.
  • Leisten Sie keine Zahlungen im Voraus und lassen Sie Sich auch nicht auf nachträglich erhöhte Preise ein.
  • Verständigen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter der Rufnummer 110.
  • Wenn sich jemand widerrechtlich Zutritt zu ihrem Grundstück verschafft, informieren sie die Polizei.
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