Hilfe für die Düsteren Teiche

Schilfmahd und Gehölzentnahme gegen die Verlandung des Flächennaturdenkmals

In dieser Wintersaison wird es einen Schilfschnitt am Großen Düsteren Teich geben. Auch Gehölz wird dabei aus dem Gewässer entnommen. Ziel des Projektes ist es, den Eintrag von organischen Stoffen in das Gewässer zu verringern, welches sonst zu einer schnelleren Verlandung führen würde. Gleichzeitig wird eine Sommer-Schilfmahd in diesem Jahr vorbereitet.

„Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits direkt ,vor unserer Haustür‘ bemerkbar.  Neben zunehmenden Starkregenereignissen machen der Potsdamer Natur und Umwelt die klimawandelbedingten steigenden Temperaturen und das langjährige Niederschlagsdefizit zu schaffen. Ein Beispiel ist das Flächennaturdenkmal ,Düstere Teiche‘ im Katharinenholz, nahe dem Ortsteil Eiche. Über mehrere Jahre haben wir beobachten müssen, dass die Düsteren Teiche weniger Wasser führen und im Laufe des Jahres immer früher völlig trockenfallen. Mit den jetzt geplanten Vorsorgemaßnahmen versuchen wir, die Folgen abzumildern und das Flächennaturdenkmal zu schützen und zu erhalten“, sagt Lars Schmäh, kommissarischer Fachbereichsleiter Klima, Umwelt und Grünflächen.

Die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam hatte begleitend zu den Beobachtungen und Bemühungen der Naturschutzbehörde zum Erhalt der Düsteren Teiche die Verwaltung mit Beschluss vom 11. November 2019 beauftragt, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln, um das Flächennaturdenkmal zu schützen. Auf Grundlage eines beauftragten Gutachtens, in dem alle Fakten zu den Düsteren Teichen zusammengetragen und ausgewertet wurden, werden jetzt die ersten Maßnahmen eingeleitet, um dem beobachteten Abwärtstrend entgegenzuwirken.

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