Hilfeleistungskonvoi bricht auf nach Rheinland-Pfalz

Neben Hilfsorganisationen aus dem gesamten Süden des Landes, unterstützen auch Kameraden und Kameradinnen aus Elbe-Elster

Am heutigen Tag gegen 07.00 Uhr ist ein Hilfeleistungskonvoi von Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus der Stadt Cottbus, den Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz sowie aus dem Landkreis Elbe-Elster vom Werksparkplatz der BASF in Schwarzheide in Richtung Rheinland-Pfalz gestartet.

Der Einsatz der Lausitzer Feuerwehren und Hilfsorganisationen ist bis zum 18. August geplant. In dieser Zeit sind gleichzeitig etwa 100 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Einsatz, dabei soll das Personal zweimal getauscht werden. Somit werden also insgesamt gut 300 Lausitzer Kräfte in der Katastrophenregion an der Ahr tätig sein

Mit an Bord des Konvois befindet sich eine Hilfsleistungskomponente mit den Modulen Verpflegung, Medizin, Technik und Infrastruktur. Die Einheit kann autark arbeiten, dadurch sind die Hilfskräfte in der Lage, für die eigene Verpflegung und Hygiene zu sorgen. Ebenso können auch etwaige Reparaturen der mitgebrachten Technik selbst ausgeführt werden, da ein Reparaturwagen der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand – und Katastrophenschutz aus Eisenhüttenstadt Teil des Konvois ist. Vor allem ist es möglich, dass der Einheit Einsatzabschnitte zur eigenständigen Bearbeitung übertragen werden.

Eine weitere Fachkomponente mit dem Modul Löschen / technische Hilfeleistung wird von der Stadt Cottbus und dem Landkreis Elbe-Elster gestellt. Dieses hat die Aufgabe, eigenständig technische Hilfeleistungen – wie Pumparbeiten, Aufräumarbeiten und sonstige Aufgaben abzuarbeiten. Hier kommen Einsatzkräfte aus Doberlug – Kirchhain, der Verbandsgemeinde Liebenwerda, dem Amt Elsterland, Elsterwerda und aus zwei Katastrophenschutzeinheiten sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Romey zum Einsatz.

Im Leitstellenbereich Cottbus haben sich alle Kreisbrandmeister abgestimmt und den Hilfeleistungskonvoi in das Katastrophengebiet bis ins Detail durchgeplant. Es ist ein Novum, dass sich unter Regie der Berufsfeuerwehr Cottbus alle Keisbrandmeister am Tisch und in gemeinsamen Videokonferenzen mit dem Land dazu verständigt haben. Es war und ist ein gutes und harmonisches Zusammenspiel!

Seit Beginn des Einsatzes in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben Angehörige von Feuerwehren und Hilfsorganisationen des Landkreises die Erwartungshaltung und den Willen gehabt, zu helfen, da man schon doch schon selbst in derartigen Situationen war.

Um aber sicher, effektiv und konzeptionell helfen zu können, war als Grundlage erforderlich, dass das Land Rheinland-Pfalz das Brandenburger Hilfsangebot angenommen hat.

Im Vorfeld haben sich bereits Wehren aus verschiedenen Städten und Ämtern beim Kreisbrandmeisterteam gemeldet und in Abstimmung mit ihren Bürgermeistern ihre Hilfe angeboten. Diese Wehren wurden nun mit Priorität in die Planung eingebunden. Für dieses Engagement und Unterstützung unser herzlicher Dank den Hilfsorganisationen. Gerade in dieser Zeit wo u.a. Schulanfangsfeiern  sind – ein großes Dankeschön an die Wehren die den Dienst im Katastrophenschutz in ihren Heimatwehren übernehmen.

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