Hitze­schutz – Klimageräte und Sonnen­schutz­folien im Test

Viele Räume heizen sich im Sommer so stark auf, dass sie kaum bewohn­bar sind. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe ihrer Zeit­schrift test Klimageräte und Sonnenschutzfolien getestet und gibt auf 13 Seiten Tipps für eine kühle Oase. Bei den Klimageräten kühlen nur die teuren gut. Sonnen­schutz­folien verringern Klimatisierungs­kosten und halten die Hitze gut ab.

Bei den Klimageräten prüften die Tester insgesamt 10 Geräte, davon 5 Mono­blöcke und 5 Splitmodelle mit je einem Innen- und einem Außengerät. Die Mono­geräte kosten zwischen 246 und 550 Euro und lassen sich ohne Hand­werker und Genehmigung aufbauen. Ihr Nachteil: Der Abluft­schlauch hängt aus dem offenen Fenster, durch das immer warme Luft nach­strömt. Im Test kommt kein Gerät über ein Ausreichend hinaus. Die Splitgeräte müssen von Fachleuten installiert werden, außerdem brauchen Mieter die Genehmigung der Vermieterin. Die drei guten Geräte im Test kosten mehr als 2000 Euro.

Sonnen­schutz­folien halten Hitze draußen und ersparen bestenfalls den Kauf eines Klimageräts. Ist ein Klimagerät schon vorhanden, senken sie die Strom­kosten deutlich. Allerdings dunkeln sie Räume ab und erhöhen im Winter die Heiz­kosten. Je nach Fens­tergröße und Raum können stark oder schwach reflektierende Folien die beste Wahl sein. Sie sind ab knapp 20 Euro pro Quadrat­meter ohne Montage und ab knapp 80 Euro pro Quadrat­meter mit Montage zu erhalten.

Die Tests Klimageräte und Sonnen­schutz­folien findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online unter www.test.de/klimageraete und www.test.de/sonnenschutzfolien abruf­bar.

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