Hoffen auf den nächsten Supersommer – Tourismus-Frühjahrs-Konjunkturumfrage der IHK Potsdam: Bedarf an Fachkräften wächst dramatisch

Potsdam, 18. Juni 2019 – „Die Stimmung in der Tourismuswirtschaft ist gut. 98 Prozent der befragten Gastgeber sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Die Westbrandenburger Gastgeber sind motiviert, ihren Gästen hochwertige Angebote zu unterbreiten, was Produkterneuerungen und -entwicklungen voraussetzt.Das zeigt auch die ausgeprägte Investitionsbereitschaft von über 72 Prozent der befragten Beherbergungsbetriebe und rund 81 Prozent der Gastronomen. Jedoch wächst der Bedarf an Fachpersonal immer stärker“, sagt Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam, zur Tourismus-Konjunkturumfrage der Kammer, die heute veröffentlicht wurde. Der Geschäftsklimaindex* ist mit 131 Punkten auf stabilem Niveau und bestätigt die gute Stimmung der Gastgeber.

Nach rund 5,5 Millionen Übernachtungen in Westbrandenburg, dem Kammerbezirk der IHK Potsdam, im Jahr 2018 ist die Zahl der Übernachtungen erneut angestiegen. Rund 44 Prozent der befragten Beherbergungsunternehmen konnten ein Umsatzplus verbuchen. Das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 9 Prozentpunkten. Dieser positive Trend setzt sich bei der Zimmerauslastung fort: Bei ebenfalls rund 44 Prozent aller befragten Gastgeber ist die durchschnittliche Zimmerauslastung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Trotz der zunehmenden Herausforderungen, wie dem Fachkräftemangel, den steigenden Arbeitskosten, Energiepreisen sowie den unsicheren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen planen rund 16 Prozent der Gastgebenden und rund 36 Prozent der Gastronomen, ihre Mitarbeiterzahl aufzustocken.

Die Geschäftsaussichten für den Sommer 2019 werden von den Befragten im Vergleich zum Vorjahr weniger optimistisch eingeschätzt: 27,3 Prozent der Gastgeber und rund 32 Prozent der Gastronomen erwarten eine gute Geschäftsentwicklung.

Kontakt: IHK Potsdam, Uwe Seibt, Tel. 0331 2786284, E-Mail uwe.seibt@ihk-potsdam.de

*Der Geschäftsklimaindex ist das geometrische Mittel der Salden aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen und erwarteten Geschäftslage (neutral = 100)

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