Holz aus dem Landesforst meistbietend verkauft – eine Bilanz

Chorin – Bei der 31. Laubholzsubmission des Landesbetriebs Forst Brandenburg wurden ausgewählte Einzelstämme für die Meistgebotsverkäufe versteigert. Insgesamt fanden 388 Festmeter (Kubikmeter) Laubholz aus dem Landeswald, darunter hauptsächlich Eichen, Käufer aus fünf Bundesländern. Im Vorjahr waren es 269 Festmeter. 84 Festmeter Holz bleiben zur Weiterverarbeitung in Brandenburg.

Die Gesamterlöse der Submission betragen 231.264 Euro. Bei diesmal größerer Angebotsmenge stieg der Durchschnittspreis pro Festmeter auf 609 Euro (Vorjahr: 587 Euro).

Weitere Zahlen im Überblick:

– 6.530 Euro erzielte der wertvollste Stamm

– 214 Stämme wurden angeboten (388 Festmeter)

– 1.540 Euro betrug das höchste Gebot für einen Kubikmeter Holz

– 9 Bieter aus fünf deutschen Bundesländern

– 5 verschiedene Laubholzarten wurden angeboten

Bei den angebotenen Laubholzarten wurden folgende Durchschnittspreise je Festmeter für die einzelnen Lose erzielt: Eiche: 640 Euro, Erle: 155 Euro, Esche:193 Euro, Ulme: 175 Euro, Roteiche: 209 Euro.

Der teuerste Einzelstamm mit 6.530 Euro bei 4,24 Festmetern war eine Eiche aus der Landeswaldoberförsterei Steinförde (Oberhavel), für den auch das höchste Gebot mit 1.540 Euro pro Kubikmeter abgegeben wurde.

 

Sächsischer Betrieb erhielt die meisten Zuschläge

 

Für die hochwertigsten Hölzer interessierten sich neun Bieter. 32 Prozent (Vorjahr: sechs) des Gesamtaufkommens ging nach Sachsen, 22 Prozent (Vorjahr: 52) nach Brandenburg, 19 Prozent nach Bayern sowie der restliche Anteil nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

 

Nachhaltige Waldwirtschaft – natürlich mit Gütesiegel

 

Das Holz aus dem Landeswald ist vollständig zertifiziert nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Inzwischen liegt die PEFC -Zertifizierung in Deutschland bei etwa 79 Prozent.

Ein weiterer Anteil des Holzes (17 Kubikmeter) aus der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf (Uckermark) ist zusätzlich nach FSC- Standards (Forest Stewardship Council) zertifiziert. Nach diesem System sind etwa 12 Prozent der deutschen Waldflächen zertifiziert.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet nachhaltig im Landeswald jährlich rund eine Million Kubikmeter Rohholz, davon 385.000 Kubikmeter Sägeholz, zum größten Teil Kiefern. Die zur Submission angebotenen Stämme stellen einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Diese Hölzer werden ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt.

Weitere Informationen unter: www.forst.brandenburg.de.

%d Bloggern gefällt das: