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IHK Potsdam zu Konjunkturpaket: Brandenburg muss Internet-Versorgungsmängel abstellen

Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam zum geplanten Konjunkturpaket der Bundesregierung: „Die IHK Potsdam begrüßt die Beschlüsse, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern und die Konjunktur wiederzubeleben, denn die Auswirkungen werden für Brandenburgs Wirtschaft noch länger spürbar sein. Für besonders betroffene Branchen wie das Veranstaltungsgewerbe wird jedoch weitere Unterstützung notwendig sein. Die in Aussicht gestellten Hilfen sind dringend notwendig, müssen aber schnell und unbürokratisch abrufbar sein. Zudem muss nachgebessert werden, denn es gehört auch der Monat März mit seinen harten Beschränkungen einbezogen.

Die Krise hat zu einem erheblichen Digitalisierungsschub gesorgt. Obwohl es begrüßenswert ist, dass der Bund bei Zukunftsthemen wie Quantentechnologie und 5G sowie 6G zur Weltspitze gehören will, sehen wir in der Realität – insbesondere in ländlichen Regionen – ernüchternde Versorgungsmängel. Das Land Brandenburg ist deshalb gefordert, noch aktiver zu werden. So muss die Digitalisierung der Behörden viel schneller vorangehen sowie die erhöhten Mittel aus dem Digitalpakt Schule abgerufen und umgesetzt werden.

Europa als Kernmarkt unserer Unternehmen muss sich wirtschaftlich erholen können. Die Landesregierung muss deshalb dafür kämpfen, dass die Mittel aus dem dafür bereitgestellten Fonds ausreichend auch hierher fließen und vor allem von unseren vornehmlich kleinen und mittleren Unternehmen unbürokratisch beantragt werden können.“

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