IHK Potsdam zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen

Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam, sagt: „Während die Regierungsbildung sich nach der letzten Bundestagswahl bis in den Februar hinzog, könnte der Rot-Grün-Gelbe Koalitionsvertrag bereits unterschrieben unter dem Weihnachtsbaum liegen. Es ist gut, dass die potentiellen Koalitionäre bei den Verhandlungen aufs Tempo drücken. Eine stabile Regierung schafft angesichts der derzeitigen Herausforderungen – von Inflation über die Bewältigung der Corona-Krisenfolgen bis hin zum Fachkräftemangel – ein stückweit Sicherheit und Planbarkeit. Entscheidend bleibt jedoch am Ende natürlich „was drin steht“ für die Wirtschaft:

Es bedarf tragfähiger Vereinbarungen, die es Bestandsunternehmen erlauben, ihr Potential voll auszuschöpfen und Gründern Lust auf Unternehmertum machen. Die bisherigen Bekenntnisse zu mehr Digitalisierung, einer effizienten Verwaltung und zügigen Genehmigungsprozessen können dabei genauso wie die Absage an Steuererhöhungen nur erste Bausteine sein. Was die Wirtschaft braucht, ist eine umfassende Modernisierungsagenda, die technologieoffen unternehmerische Antworten auf zentrale Fragen von Nachhaltigkeit zulässt, die Attraktivität der Innenstädte fördert, ebenso den ländlichen Raum stärkt und die Bekämpfung des Fachkräftemangels ganz oben auf die politische Agenda setzt.“

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