IHK Potsdam zur Ankündigung eines Förderprogramms zum Mobilfunkausbaus in Brandenburg

An Förderung führt beim Infrastrukturausbau im ländlichen Raum kein Weg vorbei

„Der Verbesserungsbedarf beim schnellen Internet, ob kabelgebunden oder beim Mobilfunk, ist groß. Insbesondere im ländlichen Raum, wo der Ausbau aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nur schleppend voran geht, wird seit einigen Jahren der Ausbau vom Festnetz-Internet staatlich gefördert. Insofern ist das Vorhaben, nunmehr auch passive Infrastruktur – also den Bau der Funkmasten fördern zu wollen – zu begrüßen. Das Ganze ist jedoch längst überfällig.“

Das sagt Peter Heydenbluth, Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam, zum heute im Wirtschaftsausschuss des Landtages behandelten Plans, wie die Mobilfunkabdeckung in der Mark verbessert werden soll. Insbesondere die LTE-Abdeckung, die Grundlage für einen zeitgemäßen Austausch von Daten, lässt vielerorts zu wünschen übrig. Peter Heydenbluth: „Ein löchriges Mobilfunknetz, noch dazu mit niedrigen Datenraten, bedeutet einen echten Standortnachteil und ist in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaftswelt untragbar.“

Es bleibe zu hoffen, dass die geplante Förderung den Ausbau signifikant verbessert und die bestehende digitale Spaltung zwischen Stadt und Land verringert wird. Der Blick in die Vergangenheit stimme zuversichtlich, denn es sei schon vor fünf Jahren gelungen, ungenutzte Gelder in Millionenhöhe aus dem EU-Fonds EFRE im Rahmen vom Programm „Brandenburg Glasfaser 2020“ für den Netzausbau zur Verfügung zu stellen.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: