IHK Potsdam zur Bundestagswahl 2021

Stellungnahme von Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam, zur Bundestagswahl 2021:

„Die regionale Wirtschaft erwartet, dass die Sondierungen und anschließende Koalitionsverhandlungen zügig von statten gehen. Eine Situation wie vor vier Jahren, als man dazu bis Ostern brauchte, darf sich nicht wiederholen. Politische Unsicherheit ist stets Gift für die Unternehmen. Diese erwarten gerade mit Blick auf die großen Herausforderungen im Klimaschutz und der Digitalisierung eine möglichst lückenlose und verlässliche Regierungsarbeit.

Klimaschutz funktioniert nur mit der und nicht gegen die Wirtschaft. Die Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, brauchen dazu jedoch Planungssicherheit und auch klare Förderbedingungen. Kabinett und Bundestag müssen nun Mut zur Gestaltung beweisen und die drängendsten Fragen der Zeit sofort beherzt angehen. Dabei müssen aus unserer Sicht Marktwirtschaft und Technologieoffenheit im Mittelpunkt stehen.

Angesichts der noch nicht überstandenen Corona-Krise und gleichzeitiger Rohstoffengpässe sowie steigender Kosten muss die Wirtschaft entlastet werden – steuerlich sowie bürokratisch. Höhere Abgaben gefährden Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und damit den Wohlstand.

Wir als Vertreter der regionalen Wirtschaft freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den künftigen Mitgliedern des Bundestages im Interesse der Unternehmen unserer Region. Schließlich hatten die brandenburgischen IHKs genau ein halbes Jahr vor der Wahl die Forderungen der regionalen Wirtschaft klar formuliert. Ob zur Stärkung der Innenstädte, zum Infrastrukturausbau oder auch zur Fachkräftegewinnung – dazu stehen wir als kompetenter Ansprechpartner bereit.“

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