IHK-Prüfungen abgenommen: Brandenburger Kammern leisten Beitrag zur Fachkräftesicherung

Unter hohen Sicherheitsmaßnahmen haben die Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHK) Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam vom 16. bis zum 19. Juni die bundesweit einheitlichen, schriftlichen Abschlussprüfungen in der Berufsausbildung von rund 4200 Auszubildenden abgenommen.

„Die Prüfungsorganisation und -abnahme in diesem Jahr war durch die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung. Das Einhalten der Auflagen zu den Hygiene- und Sicherheitsvorschriften erforderte wesentlich mehr Prüfungsorte und personelle Unterstützung. Zudem musste diese Neuorganisation in sehr kurzer Zeit erfolgen. Ursprünglich waren die kaufmännischen Prüfungen Ende April und die der gewerblich-technischen Berufe für Mitte Mai geplant. Bundesweit mussten einheitliche, neue Termine gefunden werden. Diese Kraftanstrengung haben die drei Kammern dank des großen Engagements ihrer Mitarbeitenden, der ehrenamtlichen Prüfer und Prüferinnen und der Firmen, die für die Prüfungen ihre Türen geöffnet haben, sehr gut gemeistert. Die Absolventen können nun ihren Abschluss doch noch innerhalb des Ausbildungsjahres erhalten“, sagt Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam, für die Brandenburger Kammern.

Im IHK Bezirk Potsdam wurden rund 2000 Absolventen an über 60 Standorten in ca. 170 Ausbildungsberufen geprüft. Im IHK Bezirk Cottbus waren es 1167 Prüflinge in 103 Berufen, verteilt auf 50 Standorte. Durch die IHK Ostbrandenburg wurden 1030 Azubis in 109 Berufen geprüft. Weitere 130 Prüflinge werden in Amtshilfe von anderen Kammern geprüft. 75 Prüforte waren es in Ostbrandenburg.

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