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IHK zu Stadtverordnetenbeschluss in Velten: „Aus der Sicht der regionalen Wirtschaft nicht nachvollziehbar“

Peter Heydenbluth, Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam, erinnert im Zusammenhang mit der laufenden Diskussion um die Entwicklung der Stadt Velten an die IHK-Studie „Wirtschaftsprofil und Gewerbeflächengutachten 2025, Oberhavel“, die im November 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Beschluss der Stadtverordneten, in Velten den Wohnungsbau einzuschränken und den S-Bahn-Anschluss gar abzulehnen, sei aus der Sicht der regionalen Wirtschaft nicht nachvollziehbar.

Heydenbluth sagt: „Wir haben aus der Sicht der regionalen Wirtschaft ganz klare Handlungsempfehlungen formuliert, die sich aus der Analyse unserer Fachleute ergeben: In der Stadt Velten existiert heute kein ausreichendes Angebot an Gewerbeflächen mehr – die Nachfrage ist groß. In der Berliner Straße gibt es noch umfangreiche Möglichkeiten der Nachverdichtung. Dazu ist ein aktives Flächenmanagement notwendig.“ Durch strategische Maßnahmen könne Velten dann neu strukturiert und das aktuell lückenhafte Erscheinungsbild verbessert werden.

Gar nicht abweichen dürfe man von der S-Bahn-Anbindung. Heydenbluth dazu: „In Velten würde sich die Erreichbarkeit des Standortes für Arbeitnehmer und Azubis mit dem Schienenpersonennahverkehr deutlich verbessern. In den Zeiten des Fachkräftemangels wird zusätzlicher Wohnraum im Berliner Umland dringend benötigt und ist zunehmend ein wichtiger Standortfaktor für die Neuansiedlung von Unternehmen.“

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